Rekordversuch

"Raue Bedingungen, aber guter Speed"

Nach dem Start von New York am Silvestermorgen jagt "Maserati" mit beständig mehr als 30 Knoten über den Atlantik. Einige Szenen von Bord

Johannes Erdmann am 02.01.2013
Maserati_NYC

Alle Systeme startklar: "Maserati" hat inzwischen einen frischen Satz North-3Di-Tücher erhalten. Vor den anstehenden 13.225 Meilen befindet sich das Boot in Top-Zustand

Kaum sind 24 Stunden seit dem Start vergangen, hat "Maserati" auch schon die ersten 500 Seemeilen geloggt und beweist damit ihr Potenzial. "Wir haben raue Bedingungen, segeln aber gute Geschwindigkeiten", meldet Mediamann Michele Sighel von Bord. "Der Wind ist konstant und weht mit 30 bis 35 Knoten aus Nordwest. Die Wellen haben Höhen zwischen vier und fünf Metern, sind aber sehr lang." Ideale Surf-Verhältnisse für den gepimpten Volvo 70. "Die Geschwindigkeit schwankt ständig zwischen 22 und 33 Knoten", sagt Sighel weiter. "Laut unserer Prognose soll er sich aber noch etwas abschwächen."

Die Crew löst sich alle zwei Stunden mit der Wache ab. Viel länger ist es bei den winterlichen Verhältnissen auf dem Nordatlantik kaum auszuhalten. Doch ab morgen bereits wird sich "Maserati" Tag um Tag wärmeren Gefilden nähern. "Nach zehn Tagen sollten wir bereits den Äquator erreichen", sagte Navigator Boris Herrmann noch kurz vor der Abreise aus Manhattan. Björn Kils, Skipper und Fotojournalist des New York Media Boat, führte noch am Morgen der Abreise ein kurzes Interview mit dem Oldenburger.

Der Tracker auf der Teamseite maserati.soldini.it funktioniert noch nicht vollständig, doch die italienische Shorecrew verspricht, bald Referenzzeiten der "Aquitaine Innovations" auf einem Fortschrittsbalken anzuzeigen.

Johannes Erdmann am 02.01.2013

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