Mini Transat

Mini-Boom: 95 Starter, zehn Skipperinnen und fünf Deutsche

Im Heckwasser von Ellen MacArthur, Isabelle Autissier und Sam Davies haben zehn Frauen für das Mini Transat 2017 gemeldet. Insgesamt sind fünf Deutsche am Start

Tatjana Pokorny am 21.03.2017
Mirabaud-Fotowettbewerb

Mini Transat: Das ursprünglichste aller Solo-Rennen

Sie sind jung, tatendurstig und lieben das Meer mit allen seinen Herausforderungen: Zehn Skipperinnen haben sich für die Transatlantik-Regatta Mini Transat 2017 angemeldet. Darunter auch die in Bergisch Gladbach geborene ehemalige NRW-Kader- und heutige ambitionierte Hochsee-Leistungsseglerin Lina Rixgens. Am 1. Oktober fällt der Startschuss zum Einhand-Klassiker. Lina Rixgens will im November 2017 mit der GER 732 (Pogo 2) als erste deutsche Seglerin nach bestandenem Mini Transat im karibischen Zielhafen Le Marin auf Martinique eintreffen. Ihr Boot hatte im Mini Transat 2015 Chris Lükermann gesegelt.

Rixgens

Entschlossen und voller Energie: Lina Rixgens will das Mini Transat als erste deutsche Seglerin bestehen

Mini Transat 2017: Lina Rixgens

Premiere im Mini Transat 2017: Lina Rixgens

Insgesamt haben bislang 95 Starter aus 13 Ländern für das Rennen auf kleinen Booten über den Großen Teich gemeldet. Die meisten sind Franzosen. Die zweitstärkste Fraktion stellen die Italiener und die Spanier mit jeweils sechs Startern. Dann folgen – eine positive Überraschung – schon die Deutschen mit fünf (!) Teilnehmern. Neben Lina Rixgens nehmen auch vier deutsche Steuermänner Kurs auf den Atlantik. Der bekannteste unter ihnen ist fraglos der Hamburger Profi Jörg Riechers, der mit einem Bertrand-Proto angreifen will. Der Hamburger Andreas Deubel geht mit dem Mini 819 (Platz 3 im Mini Transat 2013) ins Rennen. Hendrik Witzmann und Oliver Tessloff fordern die Flotte jeweils mit einem Guillaume-Verdier-Proto 3 heraus.

Freels und Riechers

Jörg Riechers

Das Mini Transat wird seit seiner Premiere 1977, an der damals auch der Deutsche Wolfgang Quix mit seiner Waarship 570 "Waarwolf" teilgenommen hatte, zum 21. Mal ausgetragen. Im Laufe der Zeit haben sich die Austragungszeiten, die Routen und Teilnehmer immer wieder verändert. Die magische Anziehungskraft des Solo-Rennens auf Booten mit einer Länge von maximal 6.50 Metern aber ist geblieben. In diesem Jahr führt die Route von La Rochelle in Frankreich über Las Palmas (Gran Canaria) nach Le Marin. Und während für die einen das Durch- und Ankommen wichtigstes Ziel ist, gibt es auch bei dieser Auflage eine Reihe Co-Favoriten, die um den Sieg segeln. Jörg Riechers zählt dazu.

Tatjana Pokorny am 21.03.2017

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