Rekordfahrt

Maserati bricht Rekordversuch ab

Nach dem gestrigen Start zum Rekordversuch traf Maserati in der ersten Nacht einen hölzernen Gegenstand, wobei das Ruder beschädigt wurde

Johannes Erdmann am 08.03.2012
Maserati hoch am Wind

Maserati hoch am Wind

Der etwa 3000 Seemeilen lange Rundtrip von Charleston aus zu den Bermudas und zurück nach Miami fand bereits in der ersten Nacht auf See ein jähes Ende. Gestern verließ Maserati den Hafen von Charleston, South Carolina, in Richtung Cape Hatteras, um ein Tiefdruckgebiet zu erreichen. Laut Wetterprognose sollte es am Freitag durchziehen und genügend Wind mit sich bringen, um einen Angriff auf die Rekordmarke zu wagen. In der Nacht traf Maserati dann jedoch einen hölzernen Gegenstand im Wasser, der das Luvruder beschädigte.

"Es war dunkel, wir konnten nicht sehen, was genau wir getroffen haben", berichtet Giovanni Soldini, "aber das Ruder funktioniert nicht mehr." Mit diesem Schaden lässt sich der Rekordversuch nicht fortsetzen. Glücklicherweise verfügt ein VO70 über eine Doppelruderanlage, sodass das Schiff weiterhin steuerbar bleibt. "Wir sind gezwungen, nach Charleston zurückzukehren", erklärt Soldini, "und werden dort unser Ersatzruder montieren. Dann können wir uns nur wieder auf die Lauer legen, bis sich ein neues Wetterfenster ergibt."

Der weitere Verlauf des Rekordversuchs kann auf maserati.soldini.it verfolgt werden.

Johannes Erdmann am 08.03.2012

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