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Last Ship Home

Im Hamburger Metropolis-Kino hatte ein neuer Dokumentarfilm zur Teilnahme der "Peter von Danzig" an der Whitbread-Premiere 1973/74 Premiere.

Tatjana Pokorny am 02.10.2017
Last Ship Home
Screenshot/"Last Ship Home"/Michael Weber/Christian Ebert
Last Ship Home

Der Film: "Last Ship Home"

Die "Peter von Danzig" war bei der Premiere des Whitbread Round the World Race 1973/1974 als einziges Schiff unter deutscher Flagge am Start. Das Rennen führte vor 44 Jahren von Portsmouth über Kapstadt, Sydney und Rio de Janeiro zurück nach England. Die wagemutigen Crews auf den 17 teilnehmenden Yachten erwartete ein Abenteuer mit unbekanntem Ausgang. Über die damaligen mexikanischen Überraschungssieger der "Sayula II" und ihren Eigner Ramón Carlin hat der Filmemacher Bernardo Arsuaga bereits Ende 2016 den sehenswerten Dokumentarfilm "The Weekend Sailor" veröffentlicht, der in Deutschland im Rahmen der International Ocean Film Tour gezeigt wurde.

Last Ship Home

Die "Peter von Danzig" auf ihrer Weltumseglung

Nun gibt es einen zweiten Film, der erstmals im Hamburger Metropolis-Kino aufgeführt wurde. "Last Ship Home" entstand nach einer Idee von Michael Weber. Der Schauspieler, Autor und jüngere Bruder des damaligen Mitseglers Thomas Weber hatte 30 Jahre nach dem Abenteuer der "Peter von Danzig"-Crew zufällig Handkameraaufnahmen entdeckt, sammelte weiteres Material, Texte und Bilder und hat diese zusammen mit Kollegen des Hamburger Schauspielhauses vertont.

Der in Regie von Michael Weber entstandene Film stützt sich neben den historischen privaten Aufnahmen auf Logbucheinträge, Reiseberichte der Segler, Aufzeichnungen von Bord und damit verflochtene literarische Texten zur Seefahrt. Im Mittelpunkt stehen die Crew von einst und das Abenteuer, auf das sie sich ohne Motor, aber mit viel Enthusiasmus eingelassen hatten. Der Film erzählt, was und vor allem wie die Männer der "Peter von Danzig" ihr Abenteuer erlebt haben. In der Ankündigung heißt es: "Es ist die Geschichte einer Reise auf teils verlassenen Seewegen, gebeutelt von zu wenig oder zu viel Wind. Im Zwiespalt mit großen Ozeanen und kleinen Kinkerlitzchen, im Kampf mit Gezeiten und anderen Schiffen, sich selbst."

Last Ship Home

Kap Hoorn, so wie es die Segler auf der "Peter von Danzig" damals erlebten

Zur Erinnerung die Namen der Weltumsegler, die 1973/1974 dabei waren: Hein Anhold, Uli Blank, Gerd Findel, Friedrich-Karl Heinemann, Maximilian Heinemann, Jan-Pieter Jamaer, Wilfried Kollex, Reinhard Laucht, Volker Mackeprang, Achim Meyer, Jürgen Meyer, Aki Müller-Deile, Tomas Rüther, Rüdiger Steinbeck, Thomas Weber. Einige Crewmitglieder und die Filmemacher sind bei der Premiere heute Abend in Hamburg mit von der Partie und laden im Anschluss an die Vorführung zum Gespräch.

Hier geht es zum Hinweis, wo der Film bestellt werden kann

Last Ship Home

Bereit für die Äquatortaufe 1973: die Segler der "Peter von Danzig"

Tatjana Pokorny am 02.10.2017

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