Extreme Sailing Series

"Festival of Foiling" im Hamburger Hafen

Die Extreme Sailing Series gastiert zum dritten Mal in Hamburg. An den spektakulären Rennen vor der HafenCity-Kulisse nimmt ab Donnerstag auch ein Kieler teil

Tatjana Pokorny am 09.08.2017
Extreme Sailing Series 2017
Lloydimages/Extreme Sailing Series

Extreme Sailing Series 2017: Das SAP Extreme Sailing Team kommt als Saison-Spitzenreiter nach Hamburg

Extreme Sailing Series 2017

Eine Erinnerung an den Auftritt der Extreme Sailing Series 2016 in Hamburg

Bug an Bug, mit jeweils 43 Punkten auf dem Saisonkonto, nehmen die beiden führenden Teams der Extreme Sailing Series Kurs auf Hamburg: Das dänische SAP Extreme Sailing Team und das Schweizer Team Alinghi sind die Top-Favoriten für die viertägige Regatta auf der Elbe. Auch das drittplatzierte Team Oman Air, das die letzte Regatta vor Barcelona gewonnen hatte, zählt mit einem Punkt Rückstand auf die Spitzenreiter zu den Co-Favoriten bei der fünften von insgesamt acht Regatten der Extreme Sailing Series 2017. Dahinter kämpfen das österreichische Red Bull Sailing Team (37 Punkte), Sir Ben Ainslies Nachwuchstalente der Land Rover BAR Academy (32 Punkte) und das NZ Extreme Sailing Team (31 Punkte) um die beste Platzierung – so die Ausgangslage in der Hansestadt vor dem ersten Startschuss am Donnerstag um 13.30 Uhr.

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Das Nachwuchsteam der britischen Cup-Schmiede Land Rover BAR Academy will vor Hamburg angreifen

Zu den bekannten sechs Teams gesellt sich in Hamburg ein zweites britisches Team, das mit einer Wild Card für Act 5 gemeldet hat: Das Team Extreme führt Olympiasieger Stevie Morrison in die viertägige Regatta. Morrison sagte: "Die GC32-Katamarane sind fantastische Boote, das Regattaformat der Extreme Sailing Series einzigartig und exklusiv. Es ist die einzige Möglichkeit, so dramatische Rennen im Theater-Stil zu erleben. Unsere Crew hat in ihrer Zusammenstellung nie zuvor gemeinsam gesegelt, aber ich freue mich auf die Herausforderung." In Hamburg war Morrison schon vor zwei Jahren mit von der Partie: "Es ist ein cooler Ort. Mittendrin in einer Großstadt. Und wir hatten so viele Zuschauer!"

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Stevie Morrison im Interview

Morrisons Mannschaft gehört auch der Kieler Linov Scheel an. Der 20-Jährige freut sich auf sein Debüt in der Extreme Sailing Series, wird als Vorschiffsmann im Einsatz sein. "Ich habe noch nie auf einem GC32 gesegelt, aber ich habe ein bisschen Erfahrung auf Performance-Booten wie dem 49er. Ich fühle mich gut vorbereitet. Ich werde versuchen, so viel wie möglich und so schnell wie möglich zu lernen."

Zuschauer haben vor dem Unilever-Gebäude den besten Blick auf die Segel-Action, das Race Village mit viel Infotainment befindet sich beim Hamburg Cruise Center HafenCity am Chicagokai. Zusätzlich zu den Extreme-Rennen auf den GC32-Katamaranen wird auch die Flying-Phantom-Serie nach Auftritten vor Madeira und Barcelona in Hamburg fortgesetzt. Die Saisonwertung führt auf den rasanten Zwei-Mann-Booten das RedBull Sailing Team vor Cup Legend (Frankreich) und dem Team Culture Foil an. Die Begegnungen der schnellen Foiler sollen auf der Elbe das "Festival of Foiling" noch abwechslungsreicher machen. Die Regatta endet am Sonntag.

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Eine Impression von der letzten Extreme-Regatta vor Barcelona

Tatjana Pokorny am 09.08.2017

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