Sydney Hobart Race

Die fast unglaubliche "Comanche"-Story

Eine Achterbahnfahrt hätte nicht aufregender sein können: Der Film zeigt, wie sich Ken Reads Team auf "Comanche" die Line Honors verdiente

Tatjana Pokorny am 29.12.2015
Comanche im Rolex Sydney Hobart Race

Eignerin Kristy Hinze-Clark jubelt über den selbst miterkämpften Sieg

Mehrfach war der triumphale Sieg der "Comanche" bei der 71. Auflage des Rolex Sydney Hobart Race in Gefahr. Doch die Crew um Skipper Ken Read nahm alle Hürden bravourös. Am meisten freute sich darüber am Ende Kristy Hinze-Clark. Zusammen mit ihrem Mann und Netscape-Gründer Jim Clark gehört dem ehemaligen Top-Model aus dem australischen Seglerort Gold Coast der schwarz-rote Hightech-Hundertfußer "Comanche". Und im Gegensatz zur 70. Auflage, bei der Hinze-Clark 2014 die knappe Niederlage der damals fast werftneuen Yacht gegen die australische "Wild Oats XI" als Zuschauerin miterleben musste, war die sportliche und in ihrem Heimatland überaus beliebte Australierin dieses Mal selbst mit von der Partie. "Diese Erfahrung ist eine der besten meines Lebens", sagte sie nach dem Rennen. Damit hat sich Kristy Hinze-Clark als erste Eignerin in der Geschichte des Landstreckenklassikers die Line Honors selbst miterkämpft. Hier die fast unglaubliche Geschichte von "Comanches" Triumphfahrt im Video:

Während die Siegerfeiern an Land andauern, kämpfen die noch segelnden Teams um den Gesamtsieg nach berechneter Zeit und den begehrten Tattersall’s Cup. Gute Aussichten hat aktuell die australische TP52 "Balance" von Finanzguru Paul Clitheroe. Doch noch immer sind Yachten im Rennen, die das Boot aus Down Under berechnet schlagen können. Die Entscheidung fällt spätestens am 30. Dezember. Die "Haspa Hamburg" vom Hamburgischen Verein Seefahrt lag am Dienstagmorgen nach ihrem überraschenden Wiedereinstieg ins Rennen auf Platz 75 im Feld der verbliebenen 77 Yachten. 108 Boote waren am 2. Weihnachtstag in die Regatta gestartet. 31 Boote sind bislang ausgeschieden. Dass im Video die Rede von 32 ausgeschiedenen Booten ist, hat einen guten Grund: Es entstand, als die "Haspa Hamburg" zunächst ausgeschieden, dann aber nach geglückter Reparatur wieder ins Rennen eingestiegen war.

Das Team von Jim Clark und seiner Frau Kristy Hinze-Clark stand im 71. Rolex Sydney Hobart Race mehrfach vor dem Aus. Warum es trotzdem zum umjubelten Sieg reichte, zeigt dieses Video

Tatjana Pokorny am 29.12.2015

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