DCNAC-Spezial

DCNAC: Riesenparty und Auslaufparade übertreffen Erwartungen

Event offiziell beendet, während die Letzten noch segeln

Matthias Beilken am 14.07.2003

Die abschließende Auslaufparade auf der Elbe

Es ging kaum bombastischer. Mit Feuerwerk, etwa 2500 Leuten und einem Riesenbüfett in einem alten Speicher am Hafen ging die North Atlantic Challenge am Wochenende offiziell zu Ende.

Eigentlich könnte man es fast Sabotage nennen. Denn die Abschlussparty war so gut, dass viele Segler bis früh am Morgen auf dem Parkett im Kaispeicher mit Blick auf die Elbe geblieben sind. Obwohl sie am nächsten frühen Nachmittag schon wieder segelklar bei ihren Booten sein sollten (trotz Lederallergie: "Jedes Mal, wenn ich morgens in Schuhen aufwache, hab ich einen dicken Kopf"). Das war hart.

Schöner hätte das Wetter für eine Parade jedoch nicht sein können. Viele Menschen standen an den Ufern, während die DCNAC-Yachten im Kielwasser von zwei sprühenden Feuerlöschbooten den City-Sportboothafen verließen. Zum letzten Mal: Die meisten von ihnen nahmen die Parade zum Anlass, mit der Tide gleich weiter elbab zu motoren: In den Nord-Ostsee-Kanal oder weiter nach Cuxhaven, wieder Richtung Nordsee.

Das Abschlussfeuerwerk während der DaimlerChrysler Sailor's Party im Kaispeicher A in Hamburg

Nur einer setzte trotz Kreuzkurs die Segel: Die Swan 48 "Elan" von Harald Baum aus Hamburg fuhr munter Wende auf Wende und hakte so die Tonnen vor den Hamburger Elbvororten ab.

Ab heute müssen die Teilnehmeryachten im City-Sportboothafen wieder Liegegeld bezahlen. Nicht gelten wird das vermutlich für die, die noch ankommen. Wie beispielsweise der 21 Meter lange Schoner "Jolly Celeste" unter Skipper Thede Dörscher. Heute oder morgen wird das Schiff erwartet.

Matthias Beilken am 14.07.2003

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