Regatta-News

1000 Meilen und kein Ende

62 Minitransatyachten sind auf den Azoren gesartet. Ziel: Frankreich

Matthias Beilken am 18.08.2006

Zwischen den Minitransat-Jahren organisiert die Miniklasse oft "Halbmarathons" zu den Azoren. Bei der in diesem Jahr besonders beliebten Regatta sind auch deutsche Teilnehmer dabei – teilweise sehr gut.

Aufgrund von starken Nordostwinden ist der Start in Horta Vorgestern verschoben worden. Nachdem das Feld jetzt eine Nacht lang auf Kurs war, kristllisiert sich bereits soetwas wie eine Rangfolge zwischen den Booten, die nur wenige Meilen auseinander liegen, heraus.

So steht der Belgier Jerome Koch, der mit GER im Segel startet, mit seinem Einzelbau derzeit auf Platz fünf in der Ergebnisliste. Nur 0,7 Meilen hinter ihm segelt die in München geborene Isabelle Joschke, ebenfalls mit einem Einzelbau.

Die beiden "echten" Deutschen, der Hamburger Henrik Masekowitz und Dominik Zürrer aus Bonn segeln dagegen mit ihren Serienminis vom Typ TipTop bzw. Pogo im hinteren Drittel des Feldes. Dass sie dicht beisammen segeln, gehört offenbar zu deren Gewohnheit. Denn auf der Etappe zu den Azoren ging auf Masekowitz' neuem und schnellen TipTop Groß- wie Spibaum entzwei — in Horta war für Masekowitz deswegen reperarieren angesagt.

Das windige Wetter beim Start soll in einigen Tagen Flaute weichen, denn ein Hochdruckkeil blockiert den Zug von Tiefdruckgebieten über den Atlantik. Die Minis, die noch rund 1000 Meilen zu segeln haben und zur Zeit mit von über 6,2 Knoten unterwegs sind, werden ab dem 26. August in Les Sables d'Olonne erwartet.

Matthias Beilken am 18.08.2006

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