America's Cup

"Dafür arbeiten, leben und atmen wir!"

28.09.2015 Tatjana Pokorny, Fotos: Dan Ljungssvik/Brandsport, ACAE/R. Pinto, , Chris Cameron/ETNZ, Gilles Martin Raget - Dean Barker ist zurück im Business. Der neuseeländische Cup-Gewinner von 2000 formiert das Softbank Team Japan für den 35. America's Cup

Louis Vuitton America's Cup Weltserie 2015
Fotograf: © Dan Ljungssvik/Brandsport

Schon nach kurzer Vorbereitungszeit konnten Dean Barker und sein Softbank-Team Japan einigen etablierten Crews vor Göteborg erfolgreich Paroli bieten

34 Americas Cup Finale
Fotograf: © ACAE/R. Pinto

Hat nach der Trennung von Team New Zealand neue Cup-Pläne mit dem Softbank Team Japan

Die America's-Cup-Veranstalter haben wenige Wochen vor Beginn der dritten Regatta der Louis-Vuitton-America's-Cup-Weltserie mit der Veröffentlichung einer Reihe von Porträts namhafter Cup-Akteure begonnen. Im Video-Clip wird Dean Barker vorgestellt. Der 1972 im neuseeländischen Takapuna geborene Profi hat den America's Cup im Jahr 2000 mit Team New Zealand gewonnen und die Trophäe drei Jahre später an seinen Vorgänger Russell Coutts und dessen damaliges Schweizer Team Alinghi wieder verloren. 2007 unterlag das Emirates Team New Zealand Alinghi vor Valencia erneut, verlor das letzte und entscheidende Rennen mit einer Sekunde Rückstand im Ziel. Barker war auch Skipper, als die Neuseeländer dem amerikanischen Oracle Team USA im 34. Cup-Duell nach 8:1-Führung und sieben Matchpunkten doch noch unterlag. Anschließend trennten sich die Wege von Neuseelands weltbekanntem Segelsportteam und Dean Barker, weil das Verhältnis zwischen Barker und Teamchef Grant Dalton zerrüttet war.

Im Film-Porträt wird Dean Barker als neuer Chef des Softbank Team Japan vorgestellt. Der Neuseeländer spricht über seinen Weg im America's Cup, die bittere Niederlage im letzten Cup-Duell und die Pläne seines Teams für den 35. Cup-Zyklus

Jetzt ist der Vater von vier Kindern – Mia, Olivia, Isla und Matteo – zurück im Cup-Geschäft. Als CEO und Skipper des von ihm neu formierten Softbank Team Japan greift Barker im Alter von 43 Jahren noch einmal nach der bekanntesten Trophäe des internationalen Segelsports. "Ich habe mein halbes Leben in den America's Cup gesteckt", sagt der faire Sportsmann, "dafür arbeiten, leben und atmen wir." Er habe aus seinem Hobby Segeln früh einen Beruf gemacht, weil er den Segelsport als extrem motivierend und bereichernd empfinde. Über die Erfolgsaussichten der Japaner im aktuellen Cup-Zyklus sagt Barker: "Ich glaube wirklich, dass dieses Team erfolgreich sein kann. Natürlich gehen wir da raus, um zu gewinnen."

America's Cup World Series

Bilder wie diese sind Geschichte: Dean Barker hat das Emirates Team New Zealand inzwischen verlassen und führt mit dem Softbank Team Japan eine eigene Mannschaft in den America's Cup

Die dritte und letzte Regatta der Weltserie 2015 findet vom 16. bis zum 18. Oktober im zukünftigen America's-Cup-Revier vor Bermuda statt. Fünf Teams werden dort ein letztes Mal in diesem Jahr aufeinander treffen, um ihren Sieger der Saison zu ermitteln. Nach den ersten beiden Regatten vor Plymouth (Großbritannien) und Göteborg (Schweden) führt Barkers Ex-Team aus Neuseeland (72 Punkte) vor Sir Ben Ainslies Land Rover Team BAR (65 Punkte) und den amerikanischen Cup-Verteidigern (64 Punkte). Auf Platz vier liegen überraschend Barkers Neueinsteiger vom Softbank Team Japan, die damit bislang das bereits erfahrene schwedische Team Artemis und das Groupama Team France hinter sich lassen konnten.

America's Cup
Fotograf: © Chris Cameron/ETNZ

Damals noch Seite an Seite für Team New Zealand im Einsatz: Dean Barker und Teamchef Grant Dalton (r.) mit Superstar Tom Cruise (2.v.r.)

Siegten in der Serie: Dean Barker und Crew von Emirates Team Newzealand
Fotograf: © Gilles Martin Raget

Erst Siege in Serie, dann Niederlagen ohne Ende: Den letzten America's Cup erlebte Skipper Dean Barker im Einsatz für das Emirates Team New Zealand als Wechselbad der Gefühle. Am Ende unterlag sein Team den amerikanischen Cup-Verteidigern mit 8:9

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