America's Cup

America's Cup heiter: Radler oder Adler?

Es steht viel auf dem Spiel beim 35. America's Cup. Der Spaß kommt aber nicht zu kurz. Auch Peter Burling gönnte sich einen kleinen Gag mit Jimmy Spithill

Tatjana Pokorny am 18.06.2017
35. America's Cup
New Zealand Herald

Der Oracle-Adler hat so seine Probleme mit den "Kiwi-Radlern"

Der 35. America's Cup hat seinen Höhepunkt erreicht – das finale Duell um die wichtigste Kanne des Segelsports läuft, bislang mit deutlichen Vorteilen für das Emirates Team New Zealand. Während die Cup-Verteidiger noch kein rechtes Mittel gegen die schnell fliegenden Kiwis gefunden haben, sind die Karikaturisten schon tätig geworden. Ein kleiner Schlagabtausch zwischen den Neuseeländern und den Amerikanern zeigte auf Facebook und Instagram das jeweilige Idealbild der Auseinandersetzung auf heitere Weise: Da macht ein Weißkopfseeadler Jagd auf die Kiwis und ihre Radler. Je nach Perspektive und Hoffnung geht dieses Duell ganz unterschiedlich aus. 

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Jimmy Spithill postete bei Instagram seine Idealversion des Duells um die Silberkanne: die Kiwis als leichte Beute für den Weißkopfseeadler – ein Symbol für die USA

35. America's Cup

So stellen sich die Kiwis das 35. Match um den America's Cup vor: Der überraschte und erschöpfte Weißkopfseeadler kann die rote Kiwi-Rakete mit ihren Radlern einfach nicht einfangen. Bislang sieht es in der Anfangsphase des Duells auch in der Realität so aus...

Gut gelaunt zeigte sich auch Neuseelands Steuermann Peter Burling nach den ersten beiden gewonnenen Rennen am Samstag, als er bei einem Interview mit Jimmy Spithill hinter dessen Rücken entlang ging und einmal kurz mit den Fingern das Zeichen "V" für Victory in die Kamera hielt. Frech war das von dem 26-Jährigen, der verbal sonst eher zurückhaltend agiert, seinem Spitznamen "Pistolen-Pete" inzwischen aber auch an Land hin und wieder unterhaltsamen Nachdruck verleiht.

35. America's Cup

Im Interview mit "A Sailor Girl": Jimmy Spithill, der hinter seinem Rücken eine Botschaft von Peter Burling erhält

Gleichzeitig strömten Tausende Fans an diesem Wochenende in das Race Village von Bermuda. Am weitesten gereist sind Hunderte Neuseeländer. Darunter auch einer, der mit den Kiwis mitten im Atlantik seine 110. Sportreise feierte. Sonny Shaw ist ein Buchhalter aus Auckland, sportverrückt und reiselustig. Wo immer Kiwis international bei großen Sport-Events antreten, ist er dabei. Die Segler begleitete Shaw im vergangenen Jahrzehnt besonders gern. "Es ist ein so schöner Sport und die Leute besonders interessant. Hier vor Bermuda sieht es super aus für unsere Kiwis." Sonny Shaw ist 67 Jahre alt und hat seine erste Sportreise 1989 mit dem neuseeländischen Rugby-Team unternommen.

35. America's Cup

Aucklands größter Sportfan? Kiwi-Anhänger Sonny Shaw aus Auckland fiebert auf Bermuda bei seiner 110. internationalen Sportreise mit dem Emirates Team New Zealand mit

Im Camp der bereits ausgeschiedenen Briten herrscht auch noch gute Laune, denn die Engländer planen schon für die nächste Cup-Auflage, haben dafür als erstes Team bei dieser 35. Cup-Auflage grünes Licht ihres Titelpartners Land Rover und weiterer Förderer erhalten. Kein Wunder also, dass die Ainslies – Moderatorin Georgie und ihr Ehemann Sir Ben – ihr Publikum bei der täglichen "Morning Show" mit gutem Infotainment bestens unterhalten.

35. America's Cup

Die Ainslies bei der täglichen "Morning Show" im Basiscamp des Teams Land Rover BAR

Tatjana Pokorny am 18.06.2017

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