Blauwasser

Startschuss für World-ARC-Flotte

10.01.2012 Felix Keßler, Fotos: WCC - Am Sonntag ist zum dritten Mal eine Gruppe Langfahrtsegler unter Leitung des World Cruising Club zur gemeinsamen Weltumsegelung aufgebrochen

World ARC
Fotograf: © WCC

Start zur dritten World ARC vor St. Lucia

Bei Sonnenschein, klarem Himmel und 15 bis 20 Knoten Wind startete die 26 Schiffe umfassende Flotte mittags. Anfangs wurde ein kurzer Südkurs an der Küste St. Lucias eingeschlagen, später ging es dann gen Westen in Richtung der San-Blas-Inseln und des Panamakanals. Ein beachtlicher Schlag, immerhin liegen zwischen der Karibik-Insel und dem Kanal mehr als 1.200 Seemeilen.

Die meisten Teilnehmer kommen aus den USA (9) und Großbritannien (6). In diesem Jahr sind vier deutsche Crews mit von der Partie, darunter: Stefan Schollmayer und seine Frau mit der „12 Moons“, einer Hanse 545, Uwe und Birgit Strüwing auf der „Juba“, einer Bavaria 44, und das Ehepaar Christel und Harold Ertl auf einer vergleichsweise kleinen Hallberg-Rassy 40. Die größte Yacht ist die „Sapphire II“, eine Discovery 67 des Amerikaners John O’Connor und seiner Crew. Die Boote müssen mindestens 40 Fuß lang sein, um zur World ARC zugelassen zu werden.

Die Beispiele zeigen, dass sich der Trend der vorherigen Jahre fortsetzt: Auf der Teilnehmerliste stehen kaum noch Crews mit Stahlschiffen oder Eigenbauten. Dafür finden sich auf der Meldeliste allein elf Einrumpfer und Katamarane der Group Bénéteau, sprich Großserienyachten, die man eher aus Charterflotten kennt. Längst haben sie bewiesen, dass sie durchaus den Belastungen einer Weltumsegelung standhalten, zumindest auf der vergleichsweise „einfachen“ Barfußroute.

Die Rückkehr der Flotte wird im April nächsten Jahres erwartet. Bis dahin liegen 15 Monate und 26.000 Meilen vor den angehenden Weltumseglern.

Nach dem Durchfahren des Panamakanals geht es zuerst nach Ecuador, dann auf die Galapagos-Inseln. Als nächste Anlaufpunkte stehen diverse Südsee-Inseln auf dem Törnplan: Hiva Oa und Tuamotu beispielsweise.

Mit einem Abstecher nach Fidschi und Vanuatu erreicht die Flottille voraussichtlich im Juli Australien. Im Indischen Ozean wird dann aufgrund der Piratengefahr nur Bali angelaufen und später Mauritius. Die nächste Etappe führt die Teilnehmer dann über Weihnachten nach Südafrika.

Nach einer Atlantiküberquerung mit Zwischenstopp auf St. Helena verläuft die Route weiter an der Küste Brasiliens gen Norden. Von dort aus geht es schließlich zurück zum Startpunkt der Reise: die Rodney Bay auf St. Lucia. 

Mehr Infos und diverse Blogs einzelner Crews unter www.worldcruising.com/worldarc
 

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