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Rufschädigend

22.03.2007 Uwe Janßen - Ein Zitat aus unserem Online-Forum zur aktuellen Reform-Debatte sorgt für böse Spekulationen

Auf seine Anfrage an das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) zu den in der aktuellen YACHT enthüllten Reformplänen für die Sportschifffahrt, hat ein Forumsteilnehmer nach seiner Darstellung eine Antwort bekommen, die rufschädigende Mutmaßungen nach sich zieht.

Der Forumsteilnehmer zitiert die Antwort eines BMVBS-Mitarbeiters auf seine Anfrage mit folgenden Worten: „Die Zeitschrift YACHT wurde neben anderen einschlägigen Magazinen zu der im Artikel mehrfach zitierten Sicherheitskonferenz für die Sportschifffahrt im Seebereich (6. April 2006) eingeladen. Es ist jedoch kein Vertreter der YACHT erschienen.”

Andere User leiten daraus ab, die YACHT habe wegen der erst jetzt erfolgten Veröffentlichung das Thema „verschlafen” und sei demzufolge, zusammengefasst, ihrer Berichts- und Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen. Es fallen in dem Zusammenhang Vokabeln wie „Unverschämtheit“.

Dazu bemerkt die Redaktion:

1. Die YACHT hat eine solche Einladung nie erhalten.

2. Die Chefredakteure und Leitenden Redakteure der folgenden Zeitschriften bestreiten, die genannte Einladung bekommen zu haben:

- boote
- boote exklusiv
- Segeln
- Segel Journal
- Segler-Zeitung
- Sailing Journal
- Palstek
- Boots-Börse
- WasserSport
- Sportschipper
- Charter-Horizonte

Weitere „einschlägige Magazine” von Bedeutung sind uns nicht bekannt. Laut Teilnehmerliste war bei der Konferenz kein Medienvertreter zugegen.

3. Die YACHT hat die Geschichte veröffentlicht, als sie ausrecherchiert war. Es ist nicht so, dass die Teilnehmer an verschiedenen Fachkonferenzen, wie sie das Jahr über in kleinen Zirkeln abgehalten wurden, die YACHT mit den entsprechenden Informationen versorgt haben. Die YACHT hat einzelne, zwischenzeitlich bekannt gewordene vage Hinweise erst einmal verifizieren müssen. Sensationsberichterstattung auf der Basis von Halbwahrheiten entspricht nicht dem Stil der YACHT.

4. Den geäußerten Vorwurf, aus taktischen Gründen mit der Veröffentlichung bis heute gewartet zu haben, weist die Redaktion aufs Schärfste zurück. Die YACHT taktiert nicht. Dafür gibt es auch keinerlei Grund. Warum hätte die Redaktion mit der Veröffentlichung so lange warten sollen? Damit die Geschichte zuerst bei den Wettbewerbern erscheint?

Die Antwort des BMVBS widerspricht der Darstellung des Deutschen Segler-Verbands, dass die Thematik bereits in der Umsetzungsphase sei. Vielmehr „befinden wir uns in dieser Prüfungsphase“. Die YACHT bietet ihren Lesern nach wie vor die Gelegenheit, gegen die bekannt gewordenen Reformpläne zu protestieren.

Uwe Janßen
Stellv. Chefredakteur

Den entsprechenden Beitrag im YACHT-Forum können Sie über diesen Link direkt nachlesen

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