Dänemark
Neue Hoffnung für Klintholm
Bei der ersten Zwangsversteigerung Anfang Mai erzielte der seit Jahren brachliegende Hafen auf Møn bereits ein Höchstgebot von 3,25 Millionen Kronen (etwa 437.500 Euro). Die Kommune hatte es abgegeben, um den Hafen zurück in die eigene Verwaltung zu nehmen. Doch so einfach gelang dies nicht – im Anschluss an die Auktion machte das Finanzamt Roskilde eine Forderung von vier Millionen Kronen geltend und forderte, die Zwangsversteigerung zu wiederholen.
Bei der zweiten Versteigerung am vergangenen Mittwoch ging nun allerdings kein höheres Gebot ein als das bereits von der Kommune abgegebene. Deshalb bekam sie letztlich doch den Zuschlag. Es wurde bereits angekündigt, dass Klintholm so schnell wie möglich wieder betriebsklar gemacht werden soll. Ein kommissarisch eingesetzter Hafenmeister kümmert sich bereits seit April um Hafen und Gastlieger. Das wahrscheinlich Wichtigste – die Instandsetzung der seit langem geschlossenen WC-Anlagen – ist bereits eingeleitet worden.
Zwar werden die Instandsetzungsarbeiten einige Zeit in Anspruch nehmen, Reisende auf dem Weg nach Schweden können den Hafen jedoch anlaufen. Die Stege sind versorgt mit Strom und Wasser. Und bis die WC-Anlagen wieder in Betrieb sind, kann auf die im nördlichen Teil des Hafens ausgewichen werden.










