Hochseesegeln
Neue Hoffnung für den Trans-Ocean
Wohl selten kamen an einem Tisch mehr Meilen zusammen als gestern im Düsseldorfer Yacht-Club. Wilfried und Astrid Erdmann, Regattasegler Wolfgang Quix und Uwe Röttgering, Windsteueranlagen-Hersteller und Blauwasserszene-Kenner Peter Förthmann und elf weitere, engagierte Mitglieder reisten extra für das Treffen an den Rhein. Die Aufgabe des von Langfahrtsegler und Buchautor Klaus Hympendahl einberufenen Arbeitskreises: Als Basis für die Jahreshauptversammlung am 18. Februar Lösungsvorschläge für die Weiterführung des Vereins zu entwickeln und eine Neustrukturierung des Trans-Ocean zu diskutieren.
Die Entwürfe sollen den übrigen Mitgliedern im internen Bereich der Trans-Ocean-Website und auf der Jahreshauptversammlung präsentiert werden. Diese außerordentliche Zusammenkunft war durch den Rücktritt des ersten Vorsitzenden Bernd Luetgebrune und der Schatzmeisterin sowie durch die angekündigten Amtsniederlegungen der weiteren Vorstandsmitglieder nötig geworden. Im Rahmen der beschlussfähigen Versammlung sollen die entwickelten Vorschläge dann diskutiert und darüber abgestimmt werden.
Gewittrige Stimmung lag in der Luft, als die 16 Segler aufeinandertrafen, um zusammen an einem Lösungsweg zur Rettung des Vereins zu arbeiten. Das Ergebnis der sehr konstruktiven, vierstündigen Sitzung lässt jedoch auf eine sehr positive Ausrichtung und Modernisierung des mittlerweile 44-jährigen Vereins hoffen. Am Ende des Treffens war die Gewitterluft spürbar einer Aufbruchstimmung gewichen.
Die Vorschläge sind gesammelt, weitere können von den Mitgliedern eingereicht werden. Entschieden wird jedoch erst am 18. Februar in Cuxhaven, wie es mit dem 4.800 Mitglieder zählenden Verein weitergeht.










