Branche
Navimo in schwierigem Fahrwasser
Die Wirtschaftskammer des Gerichts in Lorient, Frankreich, wird morgen entscheiden, ob und wenn ja welche Teile des Konzerns unter die Obhut eines Insolvenzverwalters gestellt werden, so berichtet die Branchengazette "IBI-News". „Es geht um einige französische Teilfirmen der Gruppe”, so der Navimo-CEO Albert Journo.
Zum Konzern gehören Lofrans, die Ankerwinschen herstellen, Plastimo, Goiot, Fabrikant von Luken, die Bekleidungsmarke XM, Max Sea, Hersteller von ausfahrbaren Bug- und Heckstrahlern, der Spritzgießer Nuova Rad, Advansea – YACHT-Lesern bekannt als Marke für Navigationselektronik – sowie weitere Firmen.
Der Konzern ist in den letzten Jahren durch Zukäufe stark gewachsen. Die geplante Restrukturierung der Prozesse wurde offenbar durch die hinkende Nachfrage, vor allem seitens der Werften, überholt. Durch die morgige Sitzung des Gerichts wird der Weg für die nächsten Wochen festgelegt. Welche Unternehmensbereiche genau betroffen sind und wo die Ursachen für die drohende Zahlungsunfähigkeit liegen, wollte seitens Navimo gegenüber der YACHT niemand kommentieren.










