Klassiker
Majestät sind angekommen!
Lange hat die eigens für den Erhalt der Yacht gegründete Stiftung warten müssen, bis die Firma Svendborg Bugser A/S die Wetterprognose als geeignet erachtete. Am 27. Januar war es dann endlich so weit: Schlepper "Danasund" bugsierte den mastlosen Rumpf behutsam von der Pier im norwegischen Son, wo er die vergangenen drei Jahre auf einen Schicksalsschlag wartete.
Der kam mit Beginn diesen Jahres. "Britannia will rule again", titelten englische Magazine enthusiastisch, als sich die Nachricht verbreitete, dass eine Stiftung das Projekt künftig unter ihre Fittiche nehmen will. Ziel des Trusts ist, das schiffgewordene maritime Erbe der Krone für die Nachwelt zu erhalten.
Das stand zuletzt in Frage. Nach aufregendem Bau auf einer sibirischen Werft durch den Norweger Sigurd Coates (Titelthema in YACHT classic 1/2009, nachzubestellen hier) und ebenso aufregender Ausfuhr an den Oslofjord, lag das Projekt schließlich aus privaten Gründen brach.
Seit wenigen Tagen arbeiten die neuen Eigner nun mit Hochdruck an der Fertigstellung des Kutters – der, abweichend vom Original, eine Bermuda-Takelung erhalten soll. Dieses Zugeständnis sei nötig, um die Yacht für den künftigen Zweck, das Segeln mit benachteiligten Jugendlichen, zu rüsten.
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