Seenotrettung
Kreuzer bleibt in Barhöft
Der Seenotrettungskreuzer sollte ursprünglich auch von seinem Ersatzstandort für den gesperrten Nothafen Darßer Ort abgezogen werden, dann wäre auf einem Küstenabschnitt von 80 Seemeilen kein Kreuzer mehr stationiert gewesen – ausgerechnet an der unfallträchtigen Kadetrinne.
Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) erklärt dazu: „Nach Gesprächen der Besatzung des Seenotkreuzers Theo Fischer' mit dem Hafenbetreiber und der Gemeinde Klausdorf kann der Seenotkreuzer trotz der geplanten Sanierungsarbeiten des Hafens von Barhöft auch weiterhin im Hafen von Barhöft liegen."
Mündlich wurde der DGzRS mitgeteilt, dass aufgrund der schwierigen Liegeplatzsituation für den Seenotkreuzer im Küstengebiet zwischen Darßer Ort und Hiddensee auch während der anstehenden Sanierungsarbeiten des Hafens Barhöft dauerhaft Platz für den Kreuzer freigehalten wird.
Am Freitag, dem 25.09.2009, hatte der Hafenbetreiber zunächst mitgeteilt, dass der Seenotkreuzer ab Mitte November den Hafen verlassen müsse. Im Einsatzgebiet der „Theo Fischer“ hätte dann kein Hafen als Ausweich-Liegeplatz zur Verfügung gestanden.
Ungeachtet dessen betont die DGzRS erneut, dass es zu Darßer Ort derzeit keine Alternative gibt. Im entsprechenden Seerevier kommt es immer wieder zu Seenotfällen in der Berufs- und Freizeitschifffahrt. In der Vergangenheit waren häufig dramatische Verzögerungen bei Rettungsaktionen zu verzeichnen, weil der Seenotkreuzer von Barhöft aus eine über zweistündige Anfahrt hat.










