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Im Protest vereint
Riesiges Echo auf die Protest-Aktion der YACHT gegen die Reformpläne der Bundesregierung für den Segelsport: Neben den betroffenen Seglern beteiligen sich sehr aktiv auch Unternehmen aus der Wassersportwirtschaft.
Nur einen Tag nach Erscheinen der aktuellen YACHT im Zeitschriftenhandel sind bereits Hunderte Protestbriefe von Lesern gegen die geplanten Regulierungsvorhaben in der Redaktion eingegangen. Gleichzeitig wird die Aktion von Firmen aus der Wassersportbranche unterstützt und in Eigeninitiative gefördert. Hanseyachts (www.hanseyachts.com), die zweitgrößte deutsche Werft, ruft seine Kunden ab morgen ebenso zur Beteiligung an der Unterschriftensammlung der YACHT auf wie es das Yacht- und Charterzentrum Heiligenhafen (www.charterzentrum.de) und Sarres-Schockemöhle Yachting (www.sarres.de) seit einigen Tagen tun. Weitere Firmen, die ebenfalls unter angekündigten Gesetzen und Verordnungen massiv leiden würden, haben Ihre Unterstützung in Aussicht gestellt.
Dieser gewiss nicht selbstverständliche Schulterschluss der am Segelsport beteiligten Gruppierungen und Einzelpersonen ist überwältigend. Eine ähnlich breite Allianz hat es zuletzt gegeben, als vergleichbare Reformvorhaben Mitte der 90er-Jahre anstanden – die durch eine Vielzahl von Protestierenden schließlich verhindert werden konnten. Die Chancen, die derzeitigen Regulierungsverschärfungen und Schikanen noch abzuwenden, stehen auch heute nicht so schlecht, wie es zunächst schien. Laut Auskunft des Verkehrsministeriums sind die drohenden Regelungen noch nicht beschlossen, sondern werden derzeit geprüft und diskutiert. Die YACHT bietet ihren Lesern nach wie vor die Möglichkeit, Ihren Protest zu äußern.
Am kommenden Wochenende startet die Zeitschrift „boote“, das führende Magazin für Motorbootfahrer, ebenfalls eine Unterschriftenaktion. Auch weitere Segel-Magazine wollen sich beteiligen – sogar sonst konkurrierende Medien beweisen in dieser Sache Einigkeit.
Darüber hinaus hat der Bundesverband Wassersportwirtschaft (www.bwvs.de), Dachorganisation für etwa 450 Firmen aus der Branche, eine eigene Protestaktion ins Leben gerufen.










