Blauwasser
Das Nilpferd ist zurück
Am Samstag wurde die "Hippopotamus" von zahlreichen Freunden, Angehörigen und Schaulustigen im City-Sportboothafen an den Landungsbrücken begrüßt. 35.400 Seemeilen liegen im Kielwasser der Yacht, 2100 Tage war das Skipperpaar auf Reise um die Welt.
Auf den letzten Meilen schlossen sich viele Schiffe den Rückkehrern an, die ihre Yacht über die Toppen geflaggt hatten. Segelkameraden und Familienangehörige hatten ein historisches Ausflugsschiff gechartert, um den Roevers entgegenzufahren. Kurz vor der Einfahrt in den Hafen wurde die "Hippopotamus" dann noch mit Wasserfontänen willkommen geheißen.
Auf den Landungsbrücken sowie auf den Stegen drängten sich mehrere Hundert Menschen, um dem jungen Paar persönlich zu ihrer Reise zu gratulieren. Sponsoren hatten für Freibier gesorgt, abends wurde im Freundeskreis auf einem ebenfalls im Hafen liegenden Feuerschiff weitergefeiert.
Wir haben Schiff und Crew bereits vor einigen Tagen in Belgien getroffen und sie in einem Interview Bilanz ihrer Reise ziehen lassen. Nachzulesen ab Mittwoch in der neuen Ausgabe der YACHT (Heft 19/2010).
In YACHT 19 haben wir zudem die Geschichte einer weiteren Weltumsegelung dokumentiert: Hein und Siggi Zenker gingen unabhängig voneinander Ende der 50iger Jahre auf der Suche nach Arbeit nach Kanada. Dort trafen sich die beiden Deutschen, heirateten und nahmen ein großes, gemeinsames Ziel in Angriff: Einmal um die Welt segeln, mit einem nur sechs Meter langen Boot.
Diese Reise vor über vier Jahrzehnten machte sie zu den ersten deutschen Weltumseglern. Doch in Deutschland blieb ihre Leistung unbeachtet — bis heute. Wir erzählen ihre Geschichte.










