Umfrage

Aufschwung in der Wassersportbranche

18.01.2016 Michael Rinck, Fotos: YACHT/S. Reineke, DBSV - Die Statistik macht Hoffnung: Jedes Jahr befragt der Deutsche Boots- und Schiffbauerverband seine Mitglieder. Die Stimmung ist positiv

Aufschwung
Fotograf: © YACHT/S. Reineke

Das Stimmungsbild laut DBSV-Umfrage fällt für 2016 positiv aus

Die Umfrage ist subjektiv und das Ergebnis keine wissenschaftliche Prognose, sondern ein Stimmungsbild: Der Deutsche Boots- und Schiffbauerverband (DBSV) hat seine Mitgliedsbetriebe zur Entwicklung in der Branche im Vergleich zum Vorjahr und zu den Aussichten in der Zukunft befragt. 

Entwicklung der wirtschaftlichen Situation
Fotograf: © DBSV

So schätzten die befragten Unternehmen ihre wirtschaftliche Situation für dieses Jahr ein

Die ersten Fragen nach der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr, dem Auftragsbestand und der Auftragsentwicklung zeigen eine Stagnation – immerhin keine Verschlechterung. Bei der Frage nach der Einschätzung der zukünftigen Entwicklung gab es eine schöne Überraschung: 33,9 Prozent sehen eine positive Entwicklung ihres Unternehmens für dieses Jahr; im vergangenen Jahr waren es nur 25,0 Prozent. Auch die Zahl derjenigen, die eine negative Entwicklung befürchten, hat sich mit 5,6 Prozent im Vergleich zu 12,1 Prozent im Vorjahr halbiert. 

Zur Ausweitung der Produktion benötigt
Fotograf: © DBSV

Erstmals steht der Wunsch der Unternehmen nach mehr Personal vor Liquidität

Grund zum Jubeln sind diese Zahlen noch nicht, der DBSV diagnostiziert der Branche aber bei einer anderen Frage besonders gute Aussichten: Die Mitgliedsbetriebe wurden auch gefragt, was sie benötigen um ihre Geschäfte auszuweiten. Die Befragten mussten zwischen Liquidität, Aufträgen, Fläche des Standortes und Personal abwägen. Und da zeigt sich eine Trendwende. Unverändert sind Aufträge mit 41,0 Prozent die wichtigste Voraussetzung, und eine Vergrößerung des Betriebes steht mit 8,4 Prozent ganz unten auf der Wunschliste. Doch zum ersten Mal hat der Wunsch nach mehr Personal mit 32,6 Prozent den Wunsch nach besserer Liquidität (17,9 Prozent) überholt. Die Betriebe scheinen also mehr Geld zur Verfügung zu haben als im vergangenen Jahr und auch genug Aufträge, um an die Einstellung neuer Mitarbeiter zu denken. 

Ob dieser gute Stimmungstrend anhält, wird die boot in Düsseldorf zeigen.

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