Weltumsegelung
Atlantik live
Seit knapp drei Jahren ist Sönke Roever, 35, zusammen mit seiner Frau Judith, 32, auf Weltreise. Nun steht die letzte große Ozeanpassage an, gesplittet in zwei Etappen. Die erste führt von Namibia auf die Kapverden.
Seit der Abfahrt in Hamburg im Mai 2007 berichten die Roevers etwa alle zehn Tage in Form bebilderter Logbucheinträge online von ihren Erlebnissen. Und mehr als als 1,7 Millionen Besucher haben ihr Abenteuer auf der Internetseite www.hippopotamus.de bis dato verfolgt. Gegen Ende des Törns wird die Nachrichtenfrequenz im Web nun erhöht — mit einem täglich aktualisierten Logbuch.
Vor der Besatzung der zehn Meter langen GibSea 106 „Hippopotamus“ liegt zunächst der anspruchsvolle 3500-Seemeilen-Törn von Lüderitz bis auf die Kapverdischen Inseln. „Unsere Route führt quer über den Atlantischen Ozean vom Süden über den Äquator durch die windarmen Kalmen in den Norden. Theoretisch ist das der längste Schlag der Reise“, sagt Sönke Roever. „Praktisch werden wir den Törn aber zweimal unterbrechen und vor den beiden britischen Inseln St. Helena und Ascension vor Anker gehen.“
Zunächst gilt es, von der nebelreichen Küste Namibias in die Passatwindregion zu gelangen. Die Passatwinde wehen derzeit schwach und sollten das Paar daher langsam und ruhig bis zu den Zwischenstopps schieben. Spannender dürfte es schließlich auf dem folgenden Abschnitt zu den Kapverdischen Inseln werden, wo zunächst die Kalmen mit viel Flaute durchquert werden müssen und anschließend mit Gegenwind und langwierigem Aufkreuzen zu rechnen ist.
Die Rückkehr nach Hamburg ist für August geplant — dreieinhalb Jahre nach der Ausreise.










