Bordpraxis
Ankermanöver: So hält der Haken
Enge und Lärm im Hafen – das muss nicht sein. Vor Anker in abgelegenen Buchten finden Segler, was sie suchen: Ruhe und Idyll. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den gekonnten und sicheren Umgang mit dem Grundeisen in verschiedenen Situationen liefert die neue YACHT.
Das Schönste am Ankern ist der Moment, kurz nachdem die Maschine abgeschaltet wurde. Stille — dieses eine Wort steht für vieles von dem, was Segeln eigentlich ausmachen sollte. Mit Stille wird Einsamkeit assoziiert, Erholung, Natur. Umso erstaunlicher, dass so verhältnismäßig wenige Segler diese Stille suchen.
Vermutlich, weil sie Angst haben, dass der Haken nicht hält. Jedenfalls wird das als häufigstes Argument gegen das Ankern genannt. Doch auch, wem das Idyll egal ist, sollte mit dem Anker umgehen können, das gehört zur guten Seemannschaft und kann sicherheitsrelevant sein.
Deshalb sollten die verschiedenen Ankermanöver nicht nur Bestandteil einer guten Ausbildung sein, jeder Skipper sollte sich auch selbst durch regelmäßige praktische Anwendung weiterbilden, und sei es nur während der mittäglichen Siesta. Auf zwölf Seiten liefert die YACHT dazu die Anleitung.










