Kino-Tipp
Angelaufen: die Männer der "Emden"
Das auf Tatsachen basierende Historiendrama handelt an den Schauplätzen des Ersten Weltkrieges. Der kleine Kreuzer SMS "Emden" wird vor den Cocos-Inseln versenkt. Ein Teil der Besatzung ist zu diesem Zeitpunkt als Spähtrupp an Land abkommandiert und überlebt.
Die Flucht in die 13.000 Kilometer entfernte Heimat beginnt an Bord des Schoners "Ayesha". Über den weiteren Verlauf heißt es auf der offiziellen Internetseite des Kinofilms:
"Die Männer erleiden Hunger, Durst und gefährliche Krankheiten. Meuterei liegt in der Luft. Aber sie erreichen über Sumatra die Küste Saudi-Arabiens, schlagen sich auf Kamelen durch brennend heiße Wüsten, täuschen die Beduinen des Lawrence von Arabien und geraten doch in einen tödlichen Hinterhalt. Auf mörderischen Umwegen erreichen die ausgezehrten Männer schließlich doch die rettende Eisenbahn. 4500 Kilometer von Zuhause liegt Berlin auf einmal wieder zum Greifen nahe."
Der Film wird in der Kritik für seine opulenten Bilder und die hochkarätige Besetzung gelobt, für die Vorhersehbarkeit der mitschwingenden Liebesgeschichte jedoch auch kritisiert. Er ist seit diesem Monat im Kino zu sehen.










