Ägäis

Wie segelt es sich im Krisenrevier?

Die Türkei erlebt den dramatischsten Besucherrückgang seit Beginn des Charter-Tourismus. Eine Crew, die dort dennoch 2015 und 2016 unterwegs war, erzählt

Andreas Fritsch am 28.02.2017
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Peter Osenberg

Der Grenzbereich der Ägäis zwischen türkischer Festlandküste und den Inseln des Dodekanes ist eigentlich eins der schönsten Reviere des Mittelmeeres. Doch die letzten beiden Jahre haben dort alles auf den Kopf gestellt: 2015 kamen Zehntausende von Flüchtlingen über den Seeweg, letztes Jahr verschreckten Anschläge, ein Putsch und der politische Kurs Erdogans in der Türkei die Kunden. Die Rückgänge waren dramatisch, viele Firmen berichten von 50 bis 80 Prozent. Drei Charterfirmen haben ihre Stützpunkte bereits aufgelöst, viele internationale Anbieter die Flotten auf eine Handvoll Yachten reduziert.

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Jetzt weniger besucht: Dodekanes-Insel Leros

Wie segelt es sich aber derzeit tatsächlich vor Ort? Die Flüchtlingsströme sollen verebbt sein, dafür patrouillieren Coastguard und Frontex verstärkt. Werden Crews jetzt öfter kontrolliert? Sind die Flüchtlinge, die auf den griechischen Inseln festsitzen, noch allgegenwärtig? Wie macht sich der Rückgang der Yachten in türkischen Marinas und Buchten bemerkbar? Ein deutsches Ehepaar war in den beiden Jahren im Wechsel zwischen dem Dodekanes und der Türkei unterwegs und beschreibt, was es erlebte. Dazu im Interview Antworten auf die drängendsten Fragen von Charterseglern und Eignern, die überlegen, ob sie das Revier anlaufen sollen oder nicht. Die Antworten bieten einige Überraschungen und sind eine willkommene Entscheidungshilfe.

Jetzt in der neuen YACHT Nr. 6, ab Mittwoch am Kiosk.  

Andreas Fritsch am 28.02.2017

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