Fareast 23 R

Neues Sportboot: Die Chinesen kopieren sich selbst

Nach dem Erfolg der Fareast 28 R gibt es jetzt eine verkleinerte Version auf 23 Fuß Länge: ein reines Sportboot, hochwertig ausgerüstet

Lars Bolle am 07.04.2017
FarEast 23 R
YACHT/T. Stoerkle

Das Boot hat die nötigen Trimmeinrichtungen, ohne Ungeübte mit zu vielen Strippen zu überfordern

Einfacher als bei der Fareast 23 R kann ein Konzept für ein neues Boot kaum sein. Denn es gab ein Vorbild für den Flitzer aus China, die Fareast 28 R. In kürzester Zeit schaffte die Werft dreistellige Verkaufszahlen und den internationalen Klassenstatus. Dieser Erfolg soll nun mit einem verkleinerten Modell wiederholt werden. Kernzielgruppen sind einerseits chinesische Yachtclubs, in denen sich schnell Flotten für Regatten wie auch für Gelegenheitssegler bilden sollen, aber auch der europäische Markt.

Um diesen zu erreichen, muss das Boot erst einmal den langen und teuren Weg von China hinter sich bringen. Das wurde kostengünstig gelöst. Schräg auf einem Holzgestell gelagert, passen zwei Boote mit den Bugen zusammengeschoben gerade in einen 40-Fuß-Container. Beschläge, Bug und Heckkörbe liegen verpackt im Boot, die Kiele stehen daneben, auch der Mast passt. Die Endmontage übernehmen die Händler vor Ort. So lässt sich der in Anbetracht der Ausstattung sensationelle Grundpreis ab Werft von knapp 35.000 Euro erklären. Zu diesem kommen jedoch knapp 6.000 Euro für den Transport und rund 4.000 Euro für den Zusammenbau plus Antifouling. Segelfertig ergibt das 45.000 Euro.

Wie unser Tester die Fareast 23 R erlebte, lesen Sie in YACHT 9/2017.

Fotostrecke: Fareast 23 R

Lars Bolle am 07.04.2017

Das könnte Sie auch interessieren


Fotostrecken

Neueste Downloads

Yachttests


Reise-Reportagen


Ausrüstung


Gebrauchtboottests


Neue Videos


Aktuelle Artikel bei YACHT online