Abschied für immer

Einfach nur Segeln ohne Ende

Arbeit, Alltag, Altwerden – das kann es nicht gewesen sein, denkt sich ein Paar und reagiert. Leinen los, auf in die Welt, Rückkehr offen

Uwe Janßen am 26.05.2014
Atanga

Joachim Willner am Ruder

Das Leben muss doch mehr zu bieten haben als Routine und Job und jedes Jahr dasselbe. Hat es auch, und Sabine und Joachim Willner machen sich auf, seine schönen Seiten kennenzulernen. Dabei sind sie erst mittleren Alters, haben gute Jobs und die Heimat nicht satt, und als verwegene Abenteurer gehen sie schon mal gar nicht durch. Sie sind, sozusagen, Aussteiger wie du und ich.

Jahrelang haben der 52-jährige Chemiker und die 49 Jahre alte Bilanzbuchhalterin jeden Cent auf die Seite gelegt. Sie haben ihr Haus verkauft und ihre Habe, bis auf eine Gitarre und 50 Bücher. Bis das Geld für einen Törn ohne Wiederkehr beisammen war. Nun machen sie sich mit ihrer alten Hanseat 42 „Atanga“ auf den Weg um die Welt – wohin der Wind sie treibt, ohne Fahrplan und ohne den Zwang zur Rückkehr.

Atanga

Die „Atanga“, eine Hanseat 42 von 1989

„Ein Sabbatical war uns zu wenig“, sagt der Skipper, „Selbst wenn man drei Jahre Zeit hat für eine Weltumsegelung, muss man sich schon beeilen. Und hetzen wollen wir einfach nicht mehr.“

Atanga

Bereit zum großen Abenteuer: Sabine Willner 

Wie sie den uralten Seglertraum von einem Leben an Bord hinbekommen haben, was sie treibt und was sie erwartet, das lesen Sie in der neuen YACHT.

Uwe Janßen am 26.05.2014

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