Sailart 22

Eine feine Sailart für zwischendruch

Bislang galten Boote von Sailart als wertig und zeitlos. Mit der 22er kommt nun erstmals ein modischer Daysailer hinzu. Der Exklusivtest

Martin-Sebastian Kreplin am 14.08.2012
Sailart 22

Die Baunummer 01 der Sailart 22

Warum ein Wohnboot k­aufen, wenn man doch jeden Abend nach Hause fährt? Warum Fenster zum Öffnen montieren lassen, wenn der Sommer sowieso verregnet ist? Warum nicht auch auf 22 Fuß Länge eine Liegewiese an Deck­ erwarten? Fragen, die auch Frank­ Störck­, Inhaber der Erftstädter Kleinbootwerft Sailart, in den vergangenen Jahren häufiger durch den Kopf gegangen sind. Die neueste Schöpfung ist die Antwort auf Erwägungen dieser Art: ein reinrassiger Daysailer, wie er im Buche steht, mit mark­anter Optik­, großem Rigg und einfacher Bedienung. Kurzum, eine neue Sailart-Welt. Frisch und anders, ohne bisherige Modelle alt aussehen zu lassen.

Erstmals holte Störck­ einen externen Konstruk­teur mit ins Boot, Marc-Oliver von Ahlen zeichnet maßgeblich für die Rumpf- und Deck­sgestaltung verantwortlich. Ohne Reling, mit festem Bugspriet und ausgeprägtem U-spant mit fast lotrecht auslaufenden Rumpfseitenwänden erinnert das 6,60 Meter lange Schiff an k­lassische Rennk­utter. Wie sehr das Boot auch schon bei wenig Wind losläuft, zeigte sich beim Exklusivtest der Baunummer eins auf den Maas-Seen vor Roermond.

Fotostrecke: Sailart 22

Den ausführlichen Test finden Sie in der aktuellen Ausgabe der YACHT 17/2012 und demnächst bei YACHT-TV.

Martin-Sebastian Kreplin am 14.08.2012

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