Praxis

Durchgeföhnt und abgekratzt

Ein zügiger Fortschritt beim Entlacken entscheidet über Frust oder Lust beim Refit. Wie es gut funktioniert und worauf es zu achten gilt

Hauke Schmidt am 04.12.2012

Es gibt Arbeiten, die machen einfach keinen Spaß. Sie sind anstrengend, ziehen sich endlos in die Länge, erfordern über Stunden unbequeme Arbeitshaltungen, und riechen tut es auch noch übel. Und das gern alles zugleich. Entlacken ist so eine Aufgabe. Wer ein aufwändiges Refit-Projekt ins Kalkül zieht – aber auch, wer nur einige Holzteile von Grund auf erneuern möchte –, kommt um das Abziehen von Lack und Farbe kaum herum. Auf Holz- oder Stahlschiffen wartet etwas mehr, auf GFK-Yachten etwas weniger Aufwand. Aber auch dort ist die Oberfläche des Innenausbaus Alterung und Abnutzung ausgesetzt.

Lack abziehen

Heißluft ist nur ein Weg, um alte Anstriche zu entfernen

Es gilt also, für die ungeliebte Arbeit des Abziehens nach der effektivsten Lösung Ausschau zu halten und nach Möglichkeit auch in angemessenes Werkzeug zu investieren. Grundsätzlich gibt es drei Wege, der alten Lackierung zu Leibe zu rücken: mechanisch, chemisch, thermisch. Ersterer ist verbreitet und vielfältig, nicht immer aber das gegebene Mittel. Bei dünnen Furnieren, weichem Untergrund oder sehr festen Oberflächen stoßen Schleifmaschinen und Schaber an ihre Grenzen. Abbeizer können auch solche Beschichtungen knacken, ohne die Unterlage zu schädigen.

Womit man den alten Anstrich auf welchem Untergrund am besten löst und mit welchen Kniffen sich die nervige Arbeit auf das geringstmögliche Maß reduzieren lässt, lesen Sie in YACHT 25/2012, ab sofort am Kiosk.

Hauke Schmidt am 04.12.2012

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