Werftporträt

Dehler – der Neustart in Greifswald

Im September ging für die bekannteste Yachtmarke Deutschlands eine Ära zu Ende. Jetzt entstehen die Dehler-Modelle bei Hanse. Reportage

Jochen Rieker am 16.01.2013
Dehler 38 Prototyp bei Hanseyachts

From Hanse with Love: Gefrästes Logo im Kartentisch der Dehler 38

Seit 1966 kamen Dehler-Yachten stets aus Freienohl, einem kleinen Ort im Sauerland, weit weg vom Meer. Der Stammsitz war einmal einer der erfolgreichsten und innovativsten Bootsbaubetriebe in Europa, geprägt vom Ideenreichtum Willi Dehlers, anerkannt für seine hohe Bauqualität. Auch wenn die Eigentümer häufig wechselten, drei Mal allein in den vergangenen zehn Jahren – am Standort der Werft wurde nie gerüttelt.

Vorigen Herbst aber war Schluss. Die Hanseyachts-Gruppe musste aus Rentabilitätsgründen die Fertigung in Freienohl schließen. Formen, Pläne, Teile – alles zog nach Greifswald um. Von der alten Belegschaft aber, rund 100 Mitarbeiter, ging nur ein Mann mit. 

Dehler 38 Prototyp bei Hanseyachts

Die neue Dehler 38 entstand komplett bei Hanseyachts und wird am großen Band gefertigt

Die YACHT beschreibt in einer großen Reportage, wie Hanse die Identität der Marke wahren und schärfen will, welche Rolle Entwicklungsingenieur Karl Dehler dabei spielt und wie die neue Dehler 38 entstand. Sie feiert auf der boot Düsseldorf Weltpremiere. Wir haben die Entstehung des Erstlings am Band in Greifswald begleitet.

YACHT 3/13 ist von Mittwoch, 16. Januar, an am Kiosk. Darin: alle Neuheiten im Überblick und der kompakte Messe-Guide mit Hallenplänen. 

Jochen Rieker am 16.01.2013

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