Gebrauchtboottest

Bulli für binnen und buten

Ob Feierabendschlag oder Fahrtentörn mit kleiner Crew: Der trailerbare Kielschwerter Neptun 20 hat sich vielfach bewährt. Spezielles Detail ist das Hubdach

Michael Rinck am 12.09.2017
Neptun 20 GebBoot Bremerhaven 2017 MSt_1005
YACHT/M. Strauch

Bei leichter Brise lässt sich die Neptun 20 gut unter Spi segeln. 3 bis 4 Beaufort sind für das Boot optimal, ab 5 ist ein Reff nötig

Die Frage "Kommt das Dach von einem VW-Bus?" kennen Neptun-20-Segler gut. Denn das Hubdach des Kleinkreuzers erinnert durchaus an den Kultbulli T1 – und an Camping auf dem Wasser. Zwar haben einige der zwischen 1973 und 1982 rund 1900-mal gebauten Boote ihren Sieb­ziger-Jahre-Look im Laufe der Zeit ein­gebüßt: Serienmäßig war der Rumpf weiß, auf Wunsch auch gelb oder grün; unter Deck waren Orange und Braun bei Polstern und Wandverkleidung angesagt. Das Testboot aus dem Baujahr 1973 kommt aber in zeit­loseren Farben und Ausstattungsdetails. Der Rumpf ist blau, und der Außenborder sitzt nicht mehr wie werftseitig vorgesehen im Schacht, sondern hängt am Heck. Außerdem wurden die Fenster erneuert.

Neptun 20 GebBoot Bremerhaven 2017 MSt_9733

Das Hubdach ist in wenigen Sekunden aufgestellt und sorgt für Stehhöhe

Die patentierte Hubdach-Konstruktion allerdings ist unverändert und immer noch unverkennbares Markenzeichen der Neptun 20 und der größeren Modelle der Werft.

Wie sich der Kleinkreuzer im Test geschlagen hat und was es für mögliche Schwachstellen beim Kauf eines Gebrauchten zu beachten gilt, steht in der YACHT 20/2017 – jetzt am Kiosk, hier bestellen oder als digitale Ausgabe lesen.

Michael Rinck am 12.09.2017

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