Salona 33

Anpassungsfähiger Entwurf

Mit vielfältigen Bau- und Ausstattungsvarianten sticht der kroatische Performance-Cruiser aus der Masse der Serienboote hervor

Hauke Schmidt am 05.08.2014
Salona 33 Test Laboe 2014 KAn_KA20140711_1161

Innenliegende Püttinge sorgen auch bei wenig Wind für gute Kreuzeigenschaften

Downsizing, also die Verkleinerung, liegt im Trend. Vornehmlich im Automobil­bereich wird damit die Entwicklung zu immer kleineren, aber leistungsstärkeren und verbrauchsärmeren Motoren bezeichnet. Zumindest nominell passt die Salona 33 ins Schema, fällt sie der Bezeichnung nach doch einen Fuß kürzer aus als ihre 2008 vorgestellte Vorgängerin (YACHT 4/2009). Doch der Unterschied existiert nur auf dem Papier. In Wirklichkeit entstammen die Rümpfe beider Yachten derselben Form und sind somit auch exakt gleich lang und breit.

Bei der Salona 33 handelt es sich also nicht um eine komplette Neuentwicklung, sondern eher um eine weitreichende Modellpflege. Dennoch, die Kroaten von AD Boats haben mit der 33er ein sehr eigenständiges Boot geschaffen. Selbst wenn beide Modelle wie beim Test in Laboe an der Kieler Förde nebeneinander liegen, erkennt man den gemeinsamen Ursprung erst auf den zweiten Blick. Die neue Decksform mit geänderter Fensterpartie und der nun senkrecht stehende Heckabschluss wirken frisch, ebenso das achtern breitere und offene Cockpit der 33er.

Ob diese Retuschen reichen, um gegen Dehler, X-Yachts und Co zu bestehen und auch auf der Regattabahn eine gute Figur abzugeben, muss die Zukunft zeigen. Welches Potenzial in der 33er steckt und wie sich Kiel, Rigg und Bauverfahren an den geplanten Einsatzbereich anpassen lassen, lesen Sie schon jetzt in der aktuellen YACHT. Heft 17/2014 ist jetzt am Kiosk erhältlich.

Hauke Schmidt am 05.08.2014

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