
Bericht vom
17. November 2002
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Lazy
Days in Honolulu
Die "Campina"
ist mit einem neuen Batterieladegerät und einem neuen Wechselstromgenerator
ausgestattet. Außerdem wurden einige Leitungen sowie die Motoraufhängung
erneuert. Rene fliegt heute zurück nach Holland. In den letzten
Wochen sind wir erneut mit den russischen Behörden in Kontakt getreten,
um die Genehmigung für die Durchquerung der Nordostpassage im nächsten
Sommer zu erhalten. Ich hoffe, dass es diesmal klappt.
Falls nicht,
werde ich die Nordwestpassage von Kanada in Richtung Europa segeln!
Ich werde noch
einen weiteren Monat hier bleiben, um einige Wartungsarbeiten an
der "Campina" vorzunehmen. Aber auch, um Oahu mit meinem Motorrad
zu erkunden. Im Ala-Wai-Hafen lässt es sich gut aushalten. Er liegt
in der Mitte von Honolulu, und zum Waikiki-Strand ist es nur ein
kurzer Weg. Man kann hier surfen, schwimmen, tauchen oder herrliche
Bergtouren unternehmen.
Allerdings habe
ich mir diesen Ort ja nicht ausgesucht, die Natur hat mich hierher
zurückgeschickt, und ich habe diese Situation akzeptiert. Das bedeutet
jedoch nicht, dass ich mich von einem Wandervogel in einen Touristen
verwandelt habe. Mein Herz sehnt sich eher nach Orten mit weniger
Menschen, Orte, wo die Natur das Sagen hat. Es ist der Ruf der Wildnis,
der mich nach fernen Horizonten streben lässt.
Grüße, Henk
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