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03.07.2001


 

Gelingt es Erdmann das Azorenhoch zu uberwinden?
Die Prognos von Diplom-Meteorologe Dr. Meeno Schrader
 
Auch wenn der Passat Erdmann zwischenzeitig im Stich gelassen hat, zwischenzeitig sollte er ihn wieder zu fassen gekriegt haben.

    Damit waren weitere 100 bis 200 Seemeilen gen Norden möglich. Doch das Azorenhoch wird es ihm nicht leicht machen, in die Westwinddrift zu gelangen. Wie eine Wand liegt es dort, wo es zu dieser Jahreszeit hingehört. Schwacher Wind von 2-3 Bft aus nordöstlichen Richtungen gehören dazu, die drehen mit jeder Meile in Richtung Azoren denn auch noch weiter auf Nord.

    Für die nachsten Tage sieht es relativ gut aus, denn ein Tief über der Biskaya kommt Wilfried Erdmann zu Hilfe. Es drangt das Azorenhoch ein wenig nach Westen und mit nördlichen Winden stellen sich am Mittwoch sogar strichweise 4 Windstarken ein.
Auch wenn der Wind zum Donnerstag auf NE zurückdreht, es bleibt zumindest bei 3 bis 4 Beaufort. Erst in der Nacht zu Freitag kündigt sich ein erneutes Abflauen an, so er bis dahin die Azoren nicht deutlich hinter sich gelassen hat und weit genug nach Nordosten vorstossen konnte.

    Am Freitag macht das Hoch dann erneut einen Versuch sich in Richtung Biskaya auszuweiten - und das bedeutet zwar sonniges Wetter, aber leider auch flaue Winde.
 
Wetter 03.07.2001


     Die YACHT berichtet aktuell und exklusiv über Wilfried Erdmanns Non-Stop-Törn - online unter www.yacht.de/erdmann

 
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