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Gelingt
es Erdmann das Azorenhoch zu uberwinden?
Die
Prognos von Diplom-Meteorologe Dr. Meeno Schrader
Auch wenn der Passat Erdmann zwischenzeitig im Stich gelassen hat,
zwischenzeitig sollte er ihn wieder zu fassen gekriegt haben.
Damit
waren weitere 100 bis 200 Seemeilen gen Norden möglich. Doch
das Azorenhoch wird es ihm nicht leicht machen, in die Westwinddrift
zu gelangen. Wie eine Wand liegt es dort, wo es zu dieser Jahreszeit
hingehört. Schwacher Wind von 2-3 Bft aus nordöstlichen
Richtungen gehören dazu, die drehen mit jeder Meile in Richtung
Azoren denn auch noch weiter auf Nord.
Für
die nachsten Tage sieht es relativ gut aus, denn ein Tief über
der Biskaya kommt Wilfried Erdmann zu Hilfe. Es drangt das Azorenhoch
ein wenig nach Westen und mit nördlichen Winden stellen sich
am Mittwoch sogar strichweise 4 Windstarken ein.
Auch wenn der Wind zum Donnerstag auf NE zurückdreht, es bleibt
zumindest bei 3 bis 4 Beaufort. Erst in der Nacht zu Freitag kündigt
sich ein erneutes Abflauen an, so er bis dahin die Azoren nicht
deutlich hinter sich gelassen hat und weit genug nach Nordosten
vorstossen konnte.
Am
Freitag macht das Hoch dann erneut einen Versuch sich in Richtung
Biskaya auszuweiten - und das bedeutet zwar sonniges Wetter, aber
leider auch flaue Winde.
Die YACHT
berichtet aktuell und exklusiv über Wilfried Erdmanns Non-Stop-Törn
- online unter www.yacht.de/erdmann
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