Klassiker
Klassisches Jubiläum in Hamburg
Die Regeln der Hanseaten sind streng. An den »Hamburg Summer Classic's« des traditionsreichen Hamburger Segel-Clubs an der Außenalster dürfen nur 60 Boote teilnehmen. Und die müssen aus Holz sein, genauer – aus Vollholz. Der erste Start ist für Sonnabend um 13 Uhr vorgesehen, Doch schon am Freitag lockt das HSC-Sommerfest mit Blick auf Alster und Boote. Die Teilnehmerliste, auf der historische Fahrzeuge aus dem gesamten Bundesgebiet stehen, ist bereits geschlossen. Das älteste Boot wird die 100 Jahre alte Sonderklasse vom Deutschen Touring Yacht Club aus Tutzing sein.
Der Süden steht in nichts nach
Am Chiemsee lockt derweil der Schorsch Wallner Oldietreff des Segel Clubs Chiemsee Feldwies. Zünftig geht's zu am See. Wer hier am Samstag um 12.30 Uhr an den Start geht, hat bereits ein deftiges Weißwurstfrühstück hinter sich.
Flensburg lockt die Meterklassen
Etwas distinguierter wird an der Flensburger Förde um den Robbe & Berking Sterling Cup gekämpft. Beginn dieser Wettfahrtserie der Sechser, Achter und Zwölfer ist am Donnerstag im Flensburger Segel Club. Am Freitag erfolgt der erste Start um 12 Uhr mittags. Letzte Startmöglichkeit dann am Sonntag um 14 Uhr. Es werden bis zu sechs Wettfahrten gesegelt. Das gediegene Rahmenprogramm genießt in Meter-Kreisen Kultstatus. Zuschauer sollten sich aufs Wasser begeben oder in den Glücksburger Hafen des FSC.
Und auch im Svendborgsund wird klassisch regattiert
Die Nachbarn im Norden begeben sich ebenfalls traditionell im August zur landesweit größten Klassikerveranstaltung – nach Svendborg. Bei den Svendborg Classics wird Freitag und Samstag um Ruhm und Ehre gesegelt. Traditionell sind die nordischen Bootsklassen stark vertreten, Folkeboote, Juniorboote, Schärenkreuzer, Spitzgatter und offene Jollen. Und immer mehr norddeutsche Eigner lockt es auf diese unprätentiöse Veranstaltung.










