Sterling Cup 2012
Klassik-Kampf auf der Förde
Während in London die olympischen Sommerspiele in einer gigantischen Abschlussfeier beendet wurden, gingen in Flensburg mit mindestens ebenso guter Stimmung die diesjährigen Regatten um den Robbe & Berking Sterling Cup zu Ende. Pünktlich zu den Wettfahrten für die 6er, 8er und 12er legte der schon vergessen geglaubte Sommer ein echtes Comeback hin: Bei perfekten Bedingungen segelten die eleganten Rennyachten der Meter-Klassen ihre insgesamt sechs Wettfahrten vor Glücksburg, organisiert vom Team des Flensburger Segel-Clubs.
Es wurde hart gekämpft. Bei den Sechsern segelte Profiskipper Markus Wieser das Boot von Oliver Berking, "Lillevi", zum klaren Sieg. Neben Eberhard Magg, dem Organisator des Match Race Germany am Bodensee, bestand die Mannschaft aus BMW-Mitarbeitern, die das Segeln auf klassischen Rennyachten aus erster Hand erleben konnten.
Segler wie Zuschauer zeigten sich begeistert von den Meteryachten. „Diese Schiffe segeln auf ihre Art absolut super. Man muss sehr taktisch segeln und vorausdenken, das ist eine echte Kunst hier. Und das Segelgefühl, das solch eine Meteryacht vermittelt, ist schon einmalig!“, so einer der Teilnehmer.
Die Plätze zwei und drei bei den Sechsern gingen an die "Mena" von Thomas Kuhmann vor der "Mellum" von Joachim Wolter. Bei den Achtern segelte die kanadische "Raven" von Richard Self und Mark Decelles überragend auf den ersten Rang, vor der "Feo III" von Hans-Peter Strepp und der A&R-Yacht "Germania III" von Bernhard Kolbe, die von Kay-Enno Brink gesteuert wurde.
Dramatisch verliefen auch die Wettfahrten der 12er, wo sich "Trivia" (Wilfried Beek), "Anitra" (Josef Martin) und "Sphinx" (Jochen Frank und Gorm Gondesen) einen heißen Kampf um die Gesamtführung lieferten. Am Ende triumphierte die "Sphinx" knapp vor der "Trivia" (2. Platz) und "Anitra" (3. Platz).
Im nächsten Jahr findet der Sterling Cup vom 1. bis 8. August statt, zusammen mit der Robbe & Berking 6mR Weltmeisterschaft.









