G-Force Yachts
Der kleine Renner für Kenner
Auf dem Wasser zeigt der Racer, dass die Verwandtschaft mit den großen Vorbildern aus der Box-Rule-Szene nicht nur optischer Natur ist. Die Konstruktion aus dem Büro von Lutra Design hat unter Segeln jede Menge Potential.
Die X-treme 25 von G-Force Yachts wurde gezielt und kompromisslos in die IRC-Ausgleichsformel hinein konstruiert. Der Hubkiel ist extrem schlank und wird mit einem satten Ballastanteil von 55 Prozent bis auf einen Tiefgang von 2,0 Metern abgefiert. Auffällig ist deshalb auch eine ungewöhnlich hohe Steifigkeit am Wind.
Vorne am Schiff ist eine 62 Zentimeter lange Bugnase angebaut, anstelle des sonst bei Sportboot üblichen, ausfahrbaren Spriets. Die exponierte Rumpfverlängerung gehört bei IRC-Booten zum ultimativen Standard. Daran angeschlagen wird wahlweise ein Gennaker oder ein Code Zero. Für den Vorwindkurs kommt dann wieder der herkömmliche symmetrische Spinnaker zum Einsatz.
Rumpf und Deck werden bei einem Zulieferer in Estland als Sandwich-Bauteile im Infusionsverfahren hergestellt. Der schlanke Kielschaft ist aus vollem Aluminium herausgefräst und bekommt eine gehärtete Bleibombe untergebolzt.
Die X-treme 25 kostet 45500 Euro in der Basisversion, allerdings ohne jedes Segel und ohne Zusatzmotor.










