Ankern

Tandemanker für mehr Sicherheit

Mit dem Doppel-Grundeisen von Wemar lässt sich die Haltekraft den Bedingungen anpassen. Zudem wird auch das Verkatten vereinfacht

Hauke Schmidt am 14.01.2013
Tandemanker

Der erste Anker des Tandems ist fest mit der Kette verbunden, der zweite wird bei Bedarf eingekuppelt

Zwei Anker an einer gemeinsamen Kette aus­zubringen heißt verkatten, womit sich die Haltekraft des Grundgeschirrs verbessern lässt. Genau diesen Ansatz verfolgt das Tandem-Anker-System des slowenischen Herstellers Wemar/Weber Marine. Die beiden Grund­eisen sind derart geformt, dass sie genau ineinander passen. Während der erste Anker wie üblich mit dem Ende der Kette verbunden wird, ist der Schaft des zweiten U-förmig in der Art eines Ankerbeschlags geformt.

Tandemanker

An Bord rutschen die Anker ineinander und passen in einen herkömmlichen Bugbeschlag

Soll unter moderaten Bedingungen geankert werden, ist nur das erste Grundeisen nötig, und das Manöver läuft konventionell ab, wobei der zweite Anker im Beschlag liegen bleibt und die Kette durch ihn hindurchläuft. Wird mehr Haltekraft benötigt, kommt das komplette Geschirr zum Einsatz. Nachdem der erste Anker auf dem Grund ist, wird die Kette im zweiten Anker über eine Klemme fixiert und weitergefiert. Damit rutscht auch dieser aus der Halterung. Nun wird wie üblich Kette gesteckt und das Geschirr in den Grund gezogen.

Tandemanker

Beide Anker im Grund, im Vordergrund ist der Klemmverschluss des zweiten Ankers zu erkennen

Für eine Zehn-Meter-Yacht besteht das Tandem-System aus einem 12 und einem 15 Kilo schweren Anker und kostet 620 Euro.

Der Tandemanker von Wemar im Einsatz

Weitere Informationen und Bezug über die Webseite des Herstellers.

Hauke Schmidt am 14.01.2013

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