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Große Aufregung über neue ISAF-Regel Definitionen sind eine schwierige Sache. Das scheint auch für den Welt-Seglerverband ISAF zuzutreffen. Denn bei der letzten Änderung der Wettfahrtregeln im November in Edinburgh beschlossen die obersten Gremien, dass fortan jeder Teilnehmer an einer Regatta die Mitgliedschaft in einem dem Verband angeschlossenen Verein vorzuweisen hat. Das, was für Steuerleute bereits seit Jahren zwingend ist, gilt also seit Neuestem auch für Vorschoter und für jedes Crewmitglied auf einer Yacht. Die ISAF-Oberen definierten den Segelsport also in Richtung einer organisierten Liga-Sportart. Aus Versehen? Der Deutsche Segler-Verband (DSV) als nationaler Verband hat die Regelung bereits adaptiert und kann sie bis zum September (dann findet die nächste beschlussfähige Versammlung statt) nicht mehr abändern. Selbst wenn der Mutterverband ISAF Mitte des Jahres die Regelung abmildern sollte - Bemerkungen auf der ISAF-eigenen Website geben bereits entsprechende Hinweise. Die Rennsaison 2001 wird also unweigerlich im Zeichen der obligatorischen Mitgliedschaften stehen. Tatsächlich ist jede Regatta betroffen, die nach den Wettfahrtregeln ausgetragen wird - also auch Clubwettfahrten und Werftregatten. Die Reaktionen auf diese Regeländerung sind verständlicherweise kontrovers. "Recht so, wer die Organisation eines Verbandes in Anspruch nimmt, soll auch dafür zahlen", sagen die einen. "Frontalangriff auf das Heranführen von Nachwuchs an den Segelsport", sagen die anderen. Ihre Meinung interessiert uns. Deshalb haben wir für Sie ein Forum... eingerichtet. Details zu der neuen Regel sowie ein Interview mit Hans Sendes, Sportdirektor des DSV und die Kommentare einiger Szene-Insider lesen Sie in YACHT 6/01. Ab 14. März am Kiosk erhältlich. | |||
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