Eigner für Langzeit-Versuch mit neuen Antifoulings gesucht Seit zwei Jahren bemühen sich renommierte und auch kleinere, innovative Farbhersteller darum, die Entwicklung von giftfreien oder sehr stark giftreduzierten Antifoulings voranzutreiben. Denn eines ist klar: Langfristig versucht der Gesetzgeber, die giftigen Yachtfarben zu verbieten, da Schäden für Fauna und Flora unter Wasser und unerwünschte Ablagerungen im Sediment nicht zu leugnen sind. Erste Schritte in dieser Richtung haben in Holland, Schweden und Dänemark für viel Wirbel gesorgt, wo kupferhaltige Farben zum Teil verboten wurden. In der letzten Saison hat die YACHT die ersten Erfahrungen von Eignern, die die neuen Produkte ausprobiert haben, dokumentiert (YACHT 25/00). Ergebnis: Nicht alles, was auf dem Markt zu finden war, erfüllte die Versprechungen der Hersteller. Einige Firmen reagierten auf die Kritik der Segler mit neuen Rezepturen oder veränderten Verarbeitungsanleitungen. Da die YACHT auch in diesem Jahr wieder die Fortschritte und Entwicklungen auf dem Sektor der giftfreien Unterwasserfarben begleiten und dokumentieren wird, suchen wir noch Eigner, die bereit sind, an einem Versuch teilzunehmen. Werden Sie also YACHT-Tester und seien Sie dabei, wenn die neueste Generation von Antifoulings entwickelt wird. Sie bekommen von den Herstellern der Farben Le Fant (Lotrec) und Jobeck Spezial Tonic (Jobeck) kostenlos die Antifoulings für Ihr Schiff zur Verfügung gestellt. In Zusammenarbeit mit den Firmen und der Redaktion wird das optimale Antifouling für Sie ausgewählt und die Verarbeitung auf dem Boot betreut. Darüber hinaus gibt es von der YACHT eine Kostenentschädigung in Höhe von 500 Mark. Die Redaktion begleitet den Versuch vom Farbauftrag bis zum Kranen im Herbst und dokumentiert mit Fotos die Ergebnisse. Die Tester und die Ergebnisse stellen wir in einer Heftgeschichte im Winter vor. Zusätzlich wird das Unterwasserschiff in der Saisonmitte einmal kontrolliert (Tauchgang, kein Kranen!). Allerdings kommen für den Versuch nur GFK-Schiffe mit Liegeplatz an der Ostsee in Frage. Außerdem müssen alte Anstriche vom Unterwasserschiff entfernt worden sein, um auszuschließen, dass alte giftige Antifoulings durch den giftfreien Anstrich hindurch wirken. Eigner, die daran interessiert sind, den Versuch mitzumachen, melden sich bitte bei der YACHT-Redaktion unter Tel. 040/33 96 66-34 oder per E-Mail unter fritsch@yacht.de. Wir behalten uns vor, unter den Interessenten eine Auswahl zu treffen. | ||
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