Fernschreib-Sendungen des Deutschen Wetterdienstes zeitweilig unterbrochen
Wartungsarbeiten an den Sendeanlagen
 
Der Deutsche Wetterdienst (www.dwd.de) versorgt Berufs- und Sportschifffahrt mit Wetterberichten und -vorhersagen. Unter anderem per Funk-Fernschreiben über eigene Lang- und Kurzwellensender. An den Antennen dieser Sendeanlagen wird derzeit gearbeitet:

Alle 14 Antennen bekommen eine neue Erdung. Dazu werden insgesamt 30 Kilometer Kupferkabel auf dem Gelände des Senders Pinneberg in der Erde verlegt - strahlenförmig um die jeweilige Antenne, in 2-Grad-Schritten und ein Viertel der Wellenlänge lang. Bei Arbeiten in der Nähe der Antennenmasten muss der entsprechende Sender jeweils kurzfristig abgeschaltet werden. Bis zum 24. November 2000 wird es daher zu Ausfällen auf den einzelnen Frequenzen kommen. Danach steht der Fernschreib-Dienst vom DWD voraussichtlich wieder voll zur Verfügung. Wer also jetzt seinen neuerstandenen Wetterdekoder ausprobiert und nichts empfängt, sollte mit Reklamationen erst mal bis nach dem 24. 11. 2000 warten - wenn der Sender gerade nicht sendet, kann selbst der beste Empfänger nichts empfangen.

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