Nord-Ostsee-Kanal

Zur Kasse, bitte!

Nachdem zwei Jahre lang auf die Kanalgebühr von Sportbootfahrern verzichtet wurde, soll sie ab der kommenden Saison wieder kassiert werden

Lasse Johannsen am 09.01.2018
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YACHT/Klaus Andrews

Mit Beginn der kommenden Segelsaison müssen Eigner von Sportbooten bis zu zehn Meter Länge wieder 12 Euro für eine Kanalpassage bezahlen, für größere Yachten ist die Gebühr teurer

Damit endet ein echter Schildbürgerstreich, der mit der Segelsaison 2015 begann und die öffentliche Hand bisher geschätzte 350.000 Euro gekostet hat. Damals nämlich wurden die Kammern der alten Schleuse in Kiel-Holtenau gesperrt, wo Sportboote bisher geschleust und abkassiert wurden. Das Sportbootinkasso übernahm die Schleusenmeisterei der großen Schleuse, wo zeitgleich aber auch die Notleitern für die Benutzung außerhalb von Notfällen gesperrt wurden.

Bis auf Weiteres waren Sportbootfahrer seither von der Gebührenpflicht befreit. Betroffen waren damit rund 14.000 Sportboote, die den Kanal jährlich passieren. Künftig erfolgt die Bezahlung am Kassenautomaten, der auf dem Schwimmsteg im Wartebereich Kiel-Holtenau (kanalseitig) steht. Auch eine Bezahl-App soll eingerichtet werden.

Der Kieler Schleusenmeister ist über die Telefonnummer 0431/3603-152 zu erreichen.

Alle Informationen für die Kanalpassage finden Sie im Merkblatt für Sportbootfahrer Nord-Ostsee-Kanal.

Verschiedene weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

Lasse Johannsen am 09.01.2018

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