Jan Hamester

Verletzung am Bein. Hamester braucht Medikamente

Mitten zwischen Afrika und Südamerika hat Hamester gesundheitliche Probleme: eine Entzündung im linken Bein

Lars Bolle am 19.12.2016
Jan Hamester erreicht die Kanaren
J. Hamester

Jan Hamester an Bord seiner "Roaring Forty"

Kurz vorm Äquator, mitten in den Doldrums, erreicht die YACHT eine Nachricht von Jan Hamester. Nach 24 Tagen auf See ist auf der "Roaring Forty" offenbar technisch alles in Ordnung. Nur dem Skipper könnte es besser gehen. Hamester schreibt von Bord:

Eigentlich ist ja alles gut. Wir sind etwa 70 Seemeilen vorm Äquator, der Wind weht mit 10,4 Knoten apparent über Deck in einem Winkel von 50 Grad, der Sonnenaufgang ist gigantisch, die Nacht war ruhig und der Kurs führt mit etwa sieben Knoten annähernd in Richtung Süden. Technisch ist nichts perfekt, aber alles funktioniert.

Der Törn von Helgoland nach Boulogne

Wenn da nicht das kleine Problem des Kapitäns wäre: Habe seit einer Woche eine Entzündung im linken Bein, knapp oberhalb des Fußknöchels. Fuß und Beim sind zwischenzeitlich auf etwa die doppelte Größe des rechten angewachsen. Dass das auch weh tut, kann man sich vorstellen. Gott sei Dank bin ich in guter telefonischer ärztlicher Betreuung. Alle Medikamente fand ich auf Anhieb, nur das Antibiotikum nicht. Einen All Ships Call auf der Suche nach Medikamenten habe ich soeben getätigt, jedoch ohne Reaktion. Mein Gefühl sagt mir, dass sich die Situation zwar bessert, aber sollte mir ein anderes Fahrzeug Medikamente zur Verfügung stellen können, würde ich diese gern in Anspruch nehmen. Sonst vorn und achtern alles klar! Cheers, Havnemester.
 

Lars Bolle am 19.12.2016

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