Messe

Hiswa te Water mit Besucherplus

35 Prozent mehr Menschen als 2011 fanden den Weg zum neuen Messehafen in Amsterdam, der auf dem Gelände einer ehemaligen Werft liegt

Alexander Worms am 11.09.2012
Hiswa te water

Neuer Hafen, alte Industrie, neue Architektur: Der Mix sorgt für ein besonderes Flair auf dem neuen Gelände der Hiswa in Amsterdam

Dieser Mix aus Werftruine, zeitgenössischer Industriearchitektur, schicken Restaurants und eben dem Messehafen versprüht ein ganz besonderes Flair. Natürlich: Das ausgezeichnete Wetter in diesem Jahr trug sicher seinen Teil bei zu dem von den Veranstaltern vermeldeten „Traumstart" am neuen Ort im Herzen Amsterdams. Aber auch die Werften verhalfen zum Erfolg: Bavaria zeigt als Weltpremiere die neue Cruiser 33. Sie ist das Einstiegsmodell der Giebelstädter. Hanse bringt mit der ebenfalls erstmalig gezeigten 575 frischen Wind in die Oberklasse, auch ihre 345, Nachfolgerin der 355, wurde als Premiere gezeigt.

Bavaria Cruiser 33

Eine der zahlreichen Premieren: Bavaria Cruiser 33

Ebenso erfreulich war es für viele, dass Victoire wieder Schiffe baut. Mit der 42 wurde eine alte Bekannte der einst so renomierten niederländischen Werft mit neuem Leben versehen. Ebenso beeindrucken konnte die größte je gebaute Contest. 72-Fuß misst sie und wurde vom neuen Eigner gleich als Partylocation eingesetzt. Der Ausblick auf Amsterdam sei so nett. Nicht nur ihm gefiel das Setup der neuen Messe: „Amsterdam war eine gute Wahl, das Publikum war viel internationaler als in IJmuiden. Wir sind sehr zufrieden mit dem Geschäft hier", sagt Sophia Boerrigter von West Yachting, Hanse-Händler in Workum am IJsselmeer. Auch bei Holland Sailing, dem Bavariastützpunkt ebenfalls aus Workum, ist man zufrieden: „Rundum positiv, eine gute Messe!", so Geschäftsführer Thomas Thurau.

Hiswa te water

Viel zu sehen: Aus der Gastronomie bot sich ein Überblick über die gesamte Ausstellung

Auch bei den Ausrüstern und in der Gastronomie herrschte geschäftiges Treiben ebenso wie auf der großen Wasserfläche im Hafen, die ausgiebig für Testfahrten genutzt wurde. Viele nutzten die nahe Messe, um während der Mittagspause einmal reinzuschauen oder den Wochenendausflug nach Amsterdam mit einer Runde über die Stege zu verbinden. Das Konzept gehe also auf, so der Veranstalter.

Hiswa te water

Rege genutzt: Die Wasserfläche im Hafen diente zum Testen und Vorführen

Kritik gab es natürlich auch: Der neue Wellenbrecher ist etwas zu kurz geraten, sodass im Hafen doch einiger Schwell stand. „Das wird die Gemeinde angehen. Die bauen noch einen festen Wellenbrecher, dann sollte der Schwell weniger werden", sagt Lucette Bruinsma von der Hiswa. „Im nächsten Jahr ist dann auch das Umfeld mit dem neuen nautischen Zentrum fertig, das macht die Messe dann komplett", so Bruinsma weiter. 2013 findet die Hiswa vom 3. bis 8. September statt.

Hiswa te water

Wird noch gegen einen festen getauscht: provisorischer Wellenbrecher

Alexander Worms am 11.09.2012

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