Blauwasser

Großer Bahnhof für die "Maverick too"

Es ist vollbracht: Nach zwei Jahren auf Törn haben Johannes Erdmann und Cati Trapp ihren Heimathafen erreicht. Der Empfang war überwältigend

Uwe Janßen am 07.08.2016
Maverick-Rückkehr

Zurück am heimischen Steg: Johannes Erdmann und Cati Trapp

Gestern Nachmittag schloss sich der Kreis: Die "Maverick too" erreichte ihren Heimathafen Oberndorf an der Oste, wo sie 692 Tage zuvor zur großen Atlantikrunde abgelegt hatte.

Maverick-Rückkehr

Die letzten Meter von über 15.300 Meilen: die "Maverick" und ihre Eskorte

Zum Empfang in der Ostemündung waren zahlreiche Boote und Yachten den Ankömmlingen entgegengefahren, um sie auf den letzten Metern der gut 15.300 Meilen langen Reise an den heimischen Steg zu eskortieren.

Maverick-Rückkehr

Landverbindung hergestellt: Ein Helfer nimmt die Vorleine in Oberndorf an

Nachdem die "Maverick too" seiner Crew zu Beginn der Reise wegen vielerlei technischer Probleme noch einige Sorgen bereitet hatte, befand sich das Schiff bei der Rückkehr in erstaunlich gutem Zustand. Ihm waren die Strapazen der Langfahrt nicht anzusehen. Skipper Erdmann sagte: "Es hat zwar gedauert, bis all die Kinderkrankheiten auskuriert waren, aber auf dem zweiten Teil der Reise hatten wir mit dem Schiff überhaupt keine Probleme mehr."

Maverick-Ankunft

Flaggenparade als Erinnerung an die 15 besuchten Länder

Am heimatlichen Anleger wurden Trapp und Erdmann schon sehnsüchtig erwartet: Freunde und Familie, Unterstützer und Medienvertreter sowie Vertreter aus Politik (Bürgermeister Detlef Horeis spendierte Sekt) und lokaler Wirtschaft sorgten für ein Finale in würdigem Rahmen. Und nach dem ersten großen Hallo konnte denn auch dem Anlass entsprechend gefeiert werden: Die Rückkehr wurde flugs zu einem Programmpunkt des an diesem Wochenede stattfindenden Dorffests deklariert.

Maverick-Rückkehr

Claus List, Vorsitzender der AG Osteland, überreicht  Blumen und Wimpel

Es gab an diesem Tag nur eine schlechte Nachricht, aber auch die konnte die Hochstimmung nicht trüben. Im Zuge der Vorbereitungen wurden Haus und Hof des Seglerpaars herausgeputzt – und ein Schuppen beim Abflammen von Unkraut abgefackelt. Erdmann nahm’s mit Heiterkeit und reagierte souverän-gelassen: "Kein Problem, das Ding sollte sowieso weg." Nichts, aber auch gar nichts hätte die Stimmung an diesem Tage trüben können.

Und dann war nur noch Party.

Die große Bilanz ihrer Reise ziehen Trapp und Erdmann in YACHT 19/2016. Und sie werfen gleich einen Blick voraus auf ihr nächstes Projekt.

Maverick-Rückkehr

Das Seglerpaar im Salon: Auch unter Deck befindet sich die Yacht in erstaunlich gutem Zustand

Uwe Janßen am 07.08.2016

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