Kriminalität

Erneut Überfall auf Segler

Eine Gruppe von sechs Seglern ist auf St. Lucia von einer Gruppe bewaffneter Täter überfallen und ausgeraubt worden – es gab Verletzte

Karolina Meyer-Schilf am 10.03.2016
Chronos Ankern Karibik St. Lucia Luxuscharter 2014 JRi_IMGP7055

Ankerbuchten wie die Walilabou Bay vor St. Lucia sind in der Karibik beliebt

Fast zeitgleich zu dem brutalen Überfall auf eine Gruppe deutscher Segler am 3. März auf St. Vincent, bei dem ein Crewmitglied getötet und mehrere verletzt worden sind, hat es Medienberichten zufolge einen weiteren Vorfall auf der Karibikinsel St. Lucia gegeben: Sechs Segler, die sich auf dem Heimweg vom Abendessen im Hummingbird Beach Resort in Soufrière befanden, wurden demnach mit Schusswaffen und einer Machete dazu gezwungen, ihre Wertsachen herauszugeben. Das Wachpersonal des Resorts, das die Segler offenbar begleitete, wurde von den Tätern überwältigt. Einer der Segler wurde mit einer Machete am Kopf verletzt, einer Frau der Handtaschenriemen durchschnitten. 

Während in St. Vincent offenbar ein Mann verhaftet wurde, ist über die Täter von St. Lucia noch nichts bekannt. Die Opfer hatten nach Angaben der Nachrichtenseite "Carribbean News now!" lediglich berichtet, dass ihnen zuvor mehrere Teenager im Hafen ihre Dienste als "Dingi-Bewacher" angeboten hätten. Nachdem die Segler ablehnten, seien die Teenager enttäuscht gewesen und hätten angekündigt, später wiederzukommen. Ob die Jugendlichen etwas mit dem Überfall später am Abend zu tun haben, ist unklar. Auch der auf St. Vincent festgenommene Mann wurde zunächst nur befragt, sei aber nicht beschuldigt, berichtet Associated Press unter Berufung auf die Leiterin der örtlichen Polizeibehörde Ruth Jacobs.

Karolina Meyer-Schilf am 10.03.2016

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