Kriminalität

Drogenschmuggler aus Föhr verurteilt

1,1 Tonnen Kokain an Bord – das Landgericht Flensburg verhängt hohe Haftstrafen gegen einen 47-jährigen Skipper und seine Komplizen

Uwe Janßen am 20.12.2012
Koks-Yacht

Die Schmuggler-Yacht

Zwei Jahre lang waren ihm die Fahnder auf der Spur, ehe sie Frank L. im Juli 2011 vor der Karibikinsel St. Martin festnahmen. An Bord seiner 13-Meter-Yacht „Moon Shadow“ befand sich, hinter den Wandverkleidungen versteckt, Kokain im Wert von 42 Millionen Euro.  Seit 2008 soll L. – ein gelernter Maschinenbauer, Segler und gescheiterter Betreiber eines Yachtausrüstungsgeschäfts – mit seinen Komplizen Kokain nach Deutschland verschifft und dafür pro Fahrt mehrere Hunderttausend Euro erhalten haben.

Drogenfund

Drogen im Wert von 42 Millionen Euro wurden auf der Yacht gefunden

Der geständige Mann aus Wyk auf der Nordseeinsel Föhr muss dafür nach dem gestrigen Spruch des Landgerichts Flensburg für sieben Jahre und neun Monate ins Gefängnis. Seine beiden Mitangeklagten aus den Niederlanden, 50, und Südafrika, 35 Jahre alt, erhielten Haftstrafen von zehn beziehungsweise fünf Jahren. 

Die Staatsanwaltschaft begründete das Strafmaß mit der „außerordentlich hohen Menge" des Rauschgifts. Tatsächlich wird Experten zufolge in Deutschland gerade einmal gut das Doppelte konfisziert – pro Jahr!

Uwe Janßen am 20.12.2012

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