Refit-Blog Woche 19

Die digitalisierte Dehlya 25: Wie geht das?

In der aktuellen YACHT 7/2017 wird das Thema Reverse Engineering behandelt und wie die Dehlya in den Rechner gelangt ist. Hier ein weiteres Tool

Lars Bolle am 15.03.2017
Dehlya 25
YACHT/L. Bolle

Ein Beispiel für eine technische Visualisierung der Dehlya

Die Arbeiten an der Dehlya pausieren ein paar Tage. Wir nutzen die Gelegenheit, um einen sehr wichtigen, am späteren Refit-Produkt aber nicht sichtbaren Arbeitschritt näher zu beleuchten: Wie die Dehlya in den Rechner kam und was das überhaupt soll.

Die Vorteile einer nachträglichen Digitalisierung sind vielfältig. Unter anderem können mit einem 3D-Modell im Rechner vielfältigste Visualisierungen realisiert werden. Dieser Aspekt wird übrigens in YACHT 8/2017 sehr deutlich, in der das Thema der neuen Farbgebung der Dehlya 25 ausführlich behandelt wird.

Doch erst einmal ist YACHT 7 am Kiosk. Im Heft geht es um das sogenannte Reverse Engineering, die nachträgliche Digitalisierung eines schon existierenden Produktes. Es wird unter anderem die Laservermessung beschrieben und wie anhand von Punktwolken ein Modell erstellt werden kann. Einen Eindruck davon vermittelt dieses, zugegeben recht lange, Video.

Digitalisierung mittels Punktwolken

Außerdem wird gezeigt, wie Konstrukteur Marc-Oliver von Ahlen anhand der Originalzeichnungen von Van de Stadt die Dehlya 25 in den Computer gebracht hat. Einen Eindruck, stark vereinfacht, dafür kurz anzuschauen, liefert dieses Video des Modellierens einer Libelle.

Das Nachzeichen von Originalrissen

Außerdem wird im Heft eine Methode Schritt für Schritt vorgestellt, wie man auch anhand von Fotos eine Yacht digitalisieren kann. Dazu wurde das Programm Rhino 3D verwendet, eine Software, die auch viele Konstrukteure für den Entwurf der äußeren Form von Yachten verwenden.

Für dieses Programm gibt es ein weiteres, im Artikel nicht beschriebenes Plug-in, es heißt Rhinophoto. Auf der Herstellerseite gibt es ein weiteres Video, das die Digitalisierung eines Schiffsrumpfes zeigt.

So, nun aber genug theoretisiert, in wenigen Tagen rücken wir dem Innenleben der Dehlya zu Leibe – ganz real, mit Schleifpapier, Staub und Schweiß.

Lars Bolle am 15.03.2017

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