Rekordfahrt

Alain Maignan: zweiter Versuch

Ende September hatte der Franzose sein Vorhaben, die Welt solo und nonstop gegen den Wind zu umsegeln, nach sechs Tagen abgebrochen. Nun ist er erneut gestartet

Pascal Schürmann am 09.10.2017
Alain Maignan
A. Maignan

Die Biskaya hat er bereits wieder überquert. Am vergangenen Donnerstag ist Alain Maignan von La Trinité-sur-Mer zum zweiten Mal zu seiner Rekordfahrt aufgebrochen. Zuvor hatte er drei Tage lang Reparaturen am Boot vorgenommen. Unter anderem musste er den Windgeber seiner Yacht "Schouten" ersetzen, einer schon älteren Jeanneau Sunrise 34. Der hatte, kaum dass Maignan bei seinem ersten Versuch eine Woche auf See gewesen war, den Dienst quittiert und ihn zum Umdrehen bewogen.

Allerdings: Auch der Auftakt dieses zweiten Versuchs, die Welt einhand und nonstop gegen die vorherrschende Windrichtung zu umrunden – so wie einst Wilfried Erdmann –, begann holprig. Auf der Biskaya kollidierte Maignan offenbar mit einer Plastikpalette, die aber das Schiff nicht beschädigte. Auch seien unzählige Fischer unterwegs, die er permanent im Auge behalten müsse.

Immerhin, die berüchtigte Biskaya hat er knapp vier Tage nach dem Re-Start hinter sich gelassen, seine letzte Positionsmeldung, die vom Samstag datiert, zeigt die "Schouten" kurz vorm Kap Finisterre. Das dürfte er, sollte in der Zwischenzeit alles weiter nach Plan gelaufen sein, inzwischen gerundet haben und sich somit nun die portugiesische Küste entlang auf Südkurs befinden.

Pascal Schürmann am 09.10.2017

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