 | | Ein neuer Volvo Penta soll den alten Motor ersetzen |
Neuer Motor: Selbst einbauen?
YACHT online zeigt Ihnen wie es geht
Irgendwann hat jeder Bootsdiesel ausgedient. Eine Tatsache, der wohl jeder Skipper mit gemischten Gefühlen gegenüber steht. Bei uns können Sie schon mal ansehen, was im Fall des Falles auf Sie zukommt. Und herausfinden, was Sie dabei selbst machen können.
22 Jahre ohne Probleme sind schon eine stolze Leistung für einen seewassergekühlten Bootsdiesel. Das Ende kommt plötzlich: Der Starter zieht nicht mehr durch, denn ein Zylinder steht komplett unter Wasser. Die erste Schadensaufnahme fördert eine gerissene Laufbuchse zutage und völlig dichtgesetzte Kühlkanäle im ganzen Motor. Aufgrund des Salzwassereinbruchs zeigen Kolben und Ventile bereits erste Rostspuren. Der Zustand der Düsen lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Kollege Thomas Bock, Schiffsbetriebsingenieur, dazu: Die Kosten einer fachgerechten Instandsetzung dürften den Wert der Maschine bei weitem übersteigen. Schluss. Aus. Vorbei.
Also muss schnell Ersatz her, denn wir brauchen das Schiff in dieser Saison noch für verschiedene Ausrüstungstests.
Auskunft bei Volvo-Penta: Auf die Fundamente des defekten MD7A mit Saildrive passt der neue MD 2020. Ohne GFK-Arbeiten am Schiff, und das ist uns besonders wichtig.
Kran, Werkzeug und Fotograf sind organisiert, heute kommt das Schiff aus dem Wasser. Wie es dann weitergeht, was klappt und was nicht, können Sie hier, bei YACHT online verfolgen. Die komplette Anleitung mit Tipps und Trick lesen Sie in YACHT 22/2000.
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